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Halo 2: Review

  XBOX 


Waffen, Maps, Fahrzeuge, Gameplay? die Neuerungen

Wie soeben erwähnt, ist es nun auf einer anfänglichen komplizierten Art und Weise nun möglich, zwei Waffen auf einmal zu bedienen. Dies ist zwar keine Pflicht im Laufe des Spiels, trägt aber erheblich zum Spielspass bei. Aber da logischerweise bei der Bedienung von zwei Waffen keine Hand mehr zum Granatenwerfen frei ist, sollte man sich dies gut überlegen. Denn oftmals erfüllt eine gut gezielte Granate viel schneller das Ziel und ist effektiver gegenüber jegliche Art von Bodenfahrzeugen.

Auch im Bezug des Waffenarsenals hat sich viel geändert. So weist es nun einige Respekt einflössende, oftmals auch aus gegnerischer Hand stammenden, Waffen auf. Es gibt nun zum Beispiel auch die Möglichkeit das Spiel mit Hilfe eines Schwertes zu bestehen. Bei diesem Schwert handelt es sich nicht um ein x-beliebiges, sondern um ein Plasmaschwert der Allianz. Dieses Schwert ist nicht nur im Nahkampf mehr als effektiv, es wirkt auch sehr Furcht einflössend, gerade im Mehrspielermodus. Auch neu ist zum Beispiel der so genannte Wächterstrahler, welcher als eine Art Laser fungiert. Alle bekannten Waffen aus "Halo: Kampf um die Zukunft" sind auch wieder mit dabei. Doch auch bei diesen Waffen wurde ein kleines Detail verändert. Jede nun vorkommende Waffe verzieht sich das ein oder andere Mal, sehr auffällig ist dies zum Beispiel im Dualfeuermodus mit zwei Maschinenpistolen. So erschwert sich das Zielen zwar ein wenig, doch macht dies das Spiel auch ein wenig anspruchsvoller.

Die effektivsten im Spiel vorkommenden Waffen sind durchaus die auf Fahrzeugen oder bestimmten Gefechtspunkten fest montierten Geschütze. Diese haben, wie aus dem ersten Teil bereits bekannt sein sollte, eine höhere Durchschlagskraft und oft eine höhere Reichweite. Bei der Bedienung solcher Geschütze ist der Spieler jedoch bezüglich der Bewegungsfreiheit sehr stark eingeschränkt, so dass die Verwendung dieser Waffen gut überlegt sein sollte.

Eine etwas wichtigere Rolle als beim Vorgänger kommt nun den Fahrzeugen zu. Dieses Mal sind sie häufiger im Einsatz und scheinbar deswegen bezüglich deren Steuerung optimiert worden. So lassen sich nun nicht nur besondere Manöver und Ähnliches mit den Vehikeln durchführen, auch die eigentliche Manövrierfähigkeit wurde arg verbessert.

Auch neu ist hier das verbesserte Schadensmodell, welches den gegnerischen Spieler erlaubt, das anvisierte Fahrzeug Stück für Stück zu zerschiessen. Hier wird wieder die Detailtreue deutlich, so lassen sich zum Beispiel die Radkappen des Warthog oder die kleinen Flügel der Ghosts mit ein wenig Übung abschießen.

Wie wichtig die Fahrzeuge in diesem Teil der Halo-Reihe sind, machen die überdurchschnittlich grossen, ja fast schon gigantischen Maps deutlich. Teilweise kommt es dem Spieler wirklich vor, er könne den gesamten Planeten erkunden. Die Terrains sind einfach riesig und gerade im Aussenbereich umwerfend schön gestaltet. Gerade diese Details tragen auch wieder viel zur Atmosphäre des Spiels bei. Im späteren Verlaufe des Spieles wird der Spieler das ein oder andere Mal stehen bleiben, nur um die Umgebung zu betrachten. Doch auch bei diesen riesigen Arealen verliert der Spieler gerade im Einzelspielermodus nie die Orientierung, da sie sehr linear entworfen wurden.

Im Bezug auf das Gameplay hat sich auch manches getan. Die Änderung gegenüber des Vorgängers halten sich zwar in Grenzen, sollten jedoch erwähnt werden. So hat sich, wie oben schon kurz erwähnt, der Schwierigkeitsgrad auf Grund der Neugestaltung des Waffensystems ein wenig verändert. Auch die Aufteilung des HUDs wurde ein wenig optimiert. So finden sich nun die Anzeigen für Bewaffnung und Schutzschild an anderen Stellen als beim Vorgänger wieder. Des Weiteren hat der Master Chief nun einen neuen, angeblich verbesserten Raumanzug, der jedoch ein wenig anfälliger für Schusswaffen ist. So sollte man nun nicht mehr die Taktik "Augen zu, Feuer frei und durch" wählen, welche beim Vorgänger durchaus oft Erfolg hatte. Bei "Halo 2" ist das taktische Spielen ein wenig wichtiger geworden. Unterstützt wird dies mit der verbesserten KI, einerseits auf der Seite der Kameraden, jedoch auch auf der Seite der Feinde. So wird auch hier die leichte Abänderung des Schwierigkeitsgrades durch Abänderung der spielerischen Schwerpunkte deutlich.

Zusätzlich hat sich der Einzelspielermodus im Umfang zwar recht gut an dem des Vorgängers orientiert, fällt jedoch etwas kürzer aus.

Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass sich jeder ehemalige Halo-Spieler auch im Halo2-Universum sehr schnell zurechtfinden wird. Neulinge sollten zwar auf Grund der tiefgründigen Story erst zum ersten Teil greifen, doch auch ohne Vorkenntnisse werden sie sich schnell in Halo 2 wortwörtlich zu Hause fühlen.

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Admin am 12 Mrz 2005 @ 15:42
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