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Halo 2: Review

  XBOX 


Auffällig ist auch im Vergleich zum Vorgänger, dass diese cineastisch scheinenden gescripteten Sequenzen in ihrer Häufigkeit sehr stark zugelegt haben. Der ein oder andere Spieler mag sich hier wohl lieber eins von sehr selten vorkommenden gerenderten Videos ansehen, doch würde so wohl nicht der nahtlose Übergang von Spielgeschehen und handlungstragenden "Cutscenes" funktionieren.

Negativ auffallend im Bezug auf diese Zwischensequenzen sind die nicht immer konstante Framerate, was somit zu leichten Rucklern führt, sowie die oftmals asynchrone und uneuphorische deutsche Sprachausgabe.Im Grossen und Ganzen jedoch sind dies alles verzeihbare Schwächen der Engine, die zwar auffällig aber nicht Spielspaß trübend sind.

Tiefgründige Atmosphäre auf Grund der Soundkulisse

Gibt das Spiel bei der grafischen Umsetzung noch einige Schwächen preis, so scheint es im Bezug auf die akustische Gestaltung mehr als ausgereift zu sein. Angefangen bei der perfekten Dolby Digital Unterstützung und weitergeführt bei der Inszenierung der Geräusche im Einzelnen. "Halo 2" schafft es nicht zuletzt auf Grund der ausgereiften musikalischen Untermalung sowie der schockierend real klingenden Umgebungsgeräusche den Spieler in den Bann zu ziehen. Der Sound selbst trägt somit einen wahrhaftig grossen Teil zur Atmosphäre des Spiels bei. Selbst die teils kurzen aber auch teils sehr langen Ladezeiten werden musikalisch so einzigartig unterlegt, dass sie oft gar keinen negativen Eindruck beim Spieler hinterlassen. Insgesamt bietet das Spiel über zwei Stunden differenzierte Musik, jeden Anlass angemessen. Die einzelnen Musikstücke fliessen regelrecht nahtlos ineinander über und unterstützen mehr denn je das spielerische Geschehen. Einziger Kritikpunkt hier ist wie bereits erwähnt die leider in der deutschen Version oft zu uneuphorisch klingenden deutschen Synchronstimmen. Doch auch hier ist die Kritik nicht so schwerwiegend, dass sie das Spielvergnügen trügt.

Shooter ohne Tastatur und Maus...unmöglich!?

Bungie beweist mal wieder, dass es durchaus möglich ist, EgoShooter auf Spielkonsolen präzise mit einem Controller ohne Maus und Tastatur zu spielen. Eigentlich wurde die Steuerung aus dem ersten Teil beinahe komplett beibehalten. Nur einige Feinheiten tun sich auf. So ist es nun möglich, zwei Waffen gleichzeitig zu führen. Dies gestaltet sich anfänglich relativ kompliziert, wenn man dauerhaft zielen, treffen und laufen möchte. Kompliziert wird es auch, wenn man auf dem Dualwaffenmodus wieder zurück in den Einzelwaffenmodus wechseln möchte. Der Master Chief wird in diesem Fall die Waffe aus der linken Hand fallen lassen und zum zweiten Waffensystem aus dem Gepäck greifen. Die Waffe, welche sich ursprünglich in der rechten Hand befand, steckt er ein. Eigentlich nicht so kompliziert, aber durchaus zeitaufwendig, wenn man die Waffe aus der linken Hand behalten und nur die aus der rechten Hand tauschen wollen würde. Doch nach wenigen Übungsrunden hat man sich sehr schnell daran gewöhnt und kann in üblicher Manier auf Lauer gehen.

Auch im Bezug der Fahrzeuge hat sich ein wenig getan. So lassen sich nun regelrechte Tricks mit den Fahrzeugen durchführen. Auch die Manövrierfähigkeit der einzelnen Vehikel hat sich deutlich verbessert. Bezüglich der Fahrzeuge mag einzig und allein der Warthog noch bei dem einen oder anderen Spieler Kritik aufkommen lassen.

Halo 2
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Admin am 12 Mrz 2005 @ 15:42
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