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Forza Motorsport 4: Review

  XBOX 360 

Mit dem Rivalenmodus kommt ausserdem noch eine zusätzliche Komponente hinzu, die dem Autolog-Feature von Electronic Arts sehr ähnlich ist. Ihr stellt auf einer bestimmten Strecke oder einem bestimmten Streckenabschnitt einen Zeit- oder Driftrekord auf, der dann anschliessend von euren Freunden oder von egal wem gebrochen werden kann. Bricht einer eurer Freunde eure Zeit, werdet ihr per Nachrichten-Center darauf aufmerksam gemacht und könnt von dort aus direkt den betroffenen Event aufrufen und versuchen, wiederum und eurerseits den Rekord zu knacken. Als Belohnungen winken jeweils Credits und Affinitätsboni. Eine weitere grossartige Neuerung stellt die Möglichkeit dar, eigene Auto-Clubs zu gründen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sich darin Gleichgesinnte treffen können. Wer Mitglied im Club ist, der kann auch auf eine gemeinsame Garage zurückgreifen. Dies natürlich nur dann, wenn ein einzelnes Mitglied ein Fahrzeug aus der eigenen Garage dafür freigegeben hat. Ebenso können natürlich nur die eigentlichen Besitzer der Fahrzeuge dieses auch verändern oder tunen.

Technik vom Feinsten?

Die sozialen wie auch inhaltlichen Aspekte befördern Forza Motorsport 4 also schon mal auf Pole Position-Kurs. Ob da die Technik mithalten kann? Gegenüber seinem Vorgänger hat sich Forza 4 grafisch auf jeden Fall weiterentwickelt. Die Spiegelungen auf den Fahrzeugen sehen klasse aus, und auch die Cockpit-Ansichten, von denen jedes Auto eine hat - eine Unterteilung in Premium- und Standardmodelle gibt es in dieser Hinsicht nicht - können sich absolut sehen lassen! Zwar reicht der Detailgrad der Innenräume nicht ganz an diejenigen in GT 5 heran, optisch ansprechend sind sie aber allemal. Ausbügeln kann Forza 4 das mit dem Autovista-Bereich, in dem ihr eine limitierte Anzahl von Edelkarossen aus nächster Nähe begutachten und sogar in sie einsteigen könnt. Dort erfahrt ihr auch alle wichtigen Details, die es zum entsprechenden Fahrzeug zu vermitteln gibt. Als Sprecher konnte dafür Jeremy Clarkson von der weltbekannten Serie Top Gear verpflichtet werden. Und dessen Begleitkommentare sind, wie gewohnt, informativ und urkomisch zugleich.

Forza Motorsport 4 Bild
Die im Grundgerüst sehr ansprechende optische Qualität der Rennstrecken unterscheidet sich je nach Ausführung. Sind Originalkurse in der Regel etwas steril geraten, geben sich die Fantasiekurse meist etwas farbreicher. Butterweich gibt sich die Framerate aber auf allen Strecken, und Ruckler konnten gar keine ausgemacht werden. Selbiges gilt auch für Online-Rennen, die während unserer Testphase absolut verzögerungsfrei vonstatten gingen. Die Autos, und das sind die eigentlichen Stars des Spiels, sehen allesamt hervorragend aus, und es lassen sich nur wenig Details vermissen. Vermissen lassen sich allerdings Wettereinstellungen, die auch im vierten Teil wieder nicht enthalten sind. So fallen Regenrennen beispielsweise weg. Und auch das Schadensmodell ist nicht über alle Zweifel erhaben, was vielleicht daran liegen könnte, dass die Autohersteller da auch noch ein Wörtchen mitzureden haben. Insgesamt wurde es aber etwas besser gelöst als beim grossen Konkurrenten. Stossstangen fallen schon mal ab, die Karosserie wird stark eingedrückt, das Lenkgestänge verbiegt sich, so dass ein Geradeausfahren beinahe nicht mehr möglich ist - oder Motor und Getriebe sind stark fehleranfällig.

Die Technikmeckerei befindet sich hierbei allerdings wirklich auf sehr hohem Niveau, denn allgemein lässt sich Forza 4 mitsamt seinen feinen Licht- und Spiegeleffekten als Augenweide bezeichnen. Etwas mehr Abwechslung hätten wir uns aber bei der Soundpalette gewünscht, die zum Grossteil aus Drum 'n' Bass-Stücken besteht, die sich recht schnell wiederholen.

Forza Motorsport 4
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Andy Wyss am 17 Okt 2011 @ 20:17
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