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Nintendo Switch: Hands-on Special

  Nintendo Switch 

Die wichtigsten Informationen zur bald erscheinenden Nintendo Switch sind inzwischen bekannt, doch hält das Nintendo kaum ab, noch einmal vor dem Release ordentlich die Werbetrommel zu rühren. Dazu haben die Mannen zu einem Event nach Berlin eingeladen. Dort konnten wir die neue Konsole bereits vorab anschauen und einige Spiele antesten. Unsere Eindrücke erfahrt ihr dazu im Special.

Die Hybridkonsole

Es passiert nicht alle Tage, dass eine neue Konsole auf den Markt gebracht wird. Während Sony und Microsoft einen anderen Weg gehen und Updates ihrer bestehenden Systeme an den Mann bringen wollen, um den Konsolenzyklus noch einmal zu verlängern, ist es der traditionsträchtige Konzern Nintendo, der mit einem frischen System auf den Markt kommt. Das ist nur bedingt verwunderlich, schließlich konnte die Nintendo Wii U letztlich nicht an die Erfolge der Vorgängerkonsole anknüpfen und wurde in den vergangenen Jahren nur noch sehr sporadisch mit neuen Spielen bedacht. Dabei ist bereits seit einiger Zeit klar, dass man gar nicht einmal so lange auf das neue Produkt warten muss. Nach der kürzlich abgelaufenen Präsentation der Switch ist inzwischen klar: Die neue Hardware kommt bereits am 3. März dieses Jahres in die Regale der Händler.

Dabei will man ähnlich innovativ vorgehen wie bei den letzten beiden Systemen und den Spielern ein neues Erlebnis bescheren. Gänzlich neu sind die Ideen zwar nicht, doch bringt Nintendo mit der Switch einige Ideen zusammen und kopiert sich damit quasi selbst. Bewegungssteuerung wie bei der Wii? Check. Ein Handheld-Controller wie bei der Wii U? Check. Mobilität wie beim 3DS? Wieder check. Die Japaner bringen all diese Elemente zusammen und erhoffen sich vermutlich, dass man ebenso alle Zielgruppen der einzelnen Geräte auf der Switch vereinen kann.

Nintendo Switch Bild
Auf den ersten Blick hören sich diese Zutaten durchaus gut an, und das Konzept weckt definitiv Interesse. Beim Antesten der Konsole selbst bleibt dabei ein wertiger Eindruck. Die Konsole ist im Vergleich zur Konkurrenz recht klein geraten. Den Bildschirm in der stationären Einheit kann man zwar erkennen, doch wirkt das Ganze in der heimischen Variante eben wie eine normale Konsole. Steckt man die Joy-Con-Controller an den Bildschirm und nimmt ihn heraus, befindet sich das System im Handheld-Modus. Dies konnten wir zum Beispiel beim Anspielen von The Legend of Zelda: Breath of the Wild selbst ausprobieren. Der Vorgang ist kinderleicht, und binnen Sekunden wechselt das Bild auf den kleinen Bildschirm und beim Zurückstecken eben umgekehrt. Das Spiel selbst machte in den ersten Minuten im Übrigen ordentlich Laune. Natürlich hat man in der 20-minütigen Spielzeit nur sehr wenig von der riesigen Spielzeit erleben können, doch erste Kämpfe und Erkundungstouren haben schon einmal das typische Spielgefühl transportiert. Das Kantenflimmern störte allerdings ein wenig. Hier soll bis zum Erscheinen aber wohl noch nachgebessert werden. Im Handheld-Modus wirkte das Spiel genauso ansehnlich wie auf dem großen Fernseher. Hier hat Nintendo eine gute Arbeit geleistet, denn Abstriche im mobilen Modus muss man nicht in Kauf nehmen.

Zudem hat man beim Handheld-Modus keineswegs das Gefühl, dass die Joy-Con-Controller gleich abfallen würden. Alles sitzt fest und passt zusammen. Das Gewicht liegt angenehm in der Hand und wirkt nicht zu schwer. Man erreicht zwar alle Tasten, doch einige kommen etwas klein daher. Zudem ist die Anordnung des rechten Analogsticks wenig ergonomisch. Ob bei langen Spielsessions die Hände nicht vielleicht doch verkrampfen, bleibt daher fraglich. Dennoch bleibt ein positiver Ersteindruck bei der Verarbeitung selbst und der Idee dahinter, wenngleich sich einige Dinge natürlich noch beweisen müssen. Das gilt zum Beispiel für die Akkulaufzeit, die je nach Spiel unterschiedlich ausfallen soll.

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Daniel Dyba


 
Daniel Dyba am 26 Jan 2017 @ 15:32
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