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Captain Toad - Treasure Tracker: Review

  Nintendo Wii U 

Aber?

Trotzdem: Treasure Tracker fehlt das gewisse Etwas. Grafisch ist der Titel total süss, sogar die Endbosse machen wirklich etwas her. Aber hart genommen sah man Ähnliches bereits bei Super Mario 3D World - und dort waren die Levels viel weitläufiger und aufwendiger inszeniert. Hier dagegen wirkt nahezu alles simpler, kleiner und sicherlich infantiler. Man kann sogar regelrecht durch die Abschnitte sprinten; das integrierte Belohnungssystem mit der Möglichkeit, einen Level mehrfach zu spielen, ist allerdings nicht sonderlich anregend. Sobald man dazu gezwungen wird, weitere Objekte zu finden, um neue Gebiete freizuschalten, wird es nervig. Denn nur wenige der Szenarien sind so erinnerungswürdig, dass man sie noch einmal meistern möchte.

Spassig

Nicht falsch verstehen: Treasure Tracker macht vieles richtig. Die Spielbarkeit ist - typisch für Nintendo - klasse. Dazu eine wunderbare Präsentation mit unzähligen Anspielungen an die Super-Mario-Spiele der Vergangenheit. Obendrauf gibt's feine, bekannte und neu arrangierte Melodien zum Mitsummen. Allerdings bewiesen die Entwickler kaum Mut. Die Levels sind zu ähnlich, die später hinzukommenden Funktionen nicht ausserordentlich kreativ, und die Aufgaben wiederholen sich zu schnell. Wie gesagt: da fehlt etwas. Und vermutlich müssen das auch die Verantwortlichen bei Nintendo gewusst haben, die Toads Debüt nicht zum Vollpreis verkaufen. Generell wäre das Spiel perfekt dazu geeignet gewesen, die einzelnen Kapitel als kostenpflichtigen Download im eStore anzubieten - hier wäre Captain Toad: Treasure Tracker womöglich besser aufgehoben gewesen.

Captain Toad - Treasure Tracker
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Sven Wernicke am 01 Dez 2014 @ 19:08
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