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Hyrule Warriors: Review

  Nintendo Wii U 

Ihr spielt somit quasi das Gewicht, welches die Waage des Krieges in eine bestimmte Richtung ausschlagen lässt. Wenn ihr beispielsweise dabei helft, eine Basis zu verteidigen beziehungsweise zu erobern, verschafft ihr der entsprechenden Fraktion einen kleinen Vorteil. Oder aber ihr werdet zu einem bestimmten Punkt des Schlachtfeldes gerufen, um dort einem bedrängten Alliierten aus der Patsche zu helfen. Ihr seht schon anhand dieser wenigen Beispiele, dass es eigentlich immer etwas zu tun gibt. Atempausen gibt es selten, zur Not kommt es mal wieder zu einem Bosskampf, der von euch ein Vorgehen mit etwas mehr Taktik verlangt. Zudem gibt es zahlreiche sammelbare Gegenstände, die euch beim Agieren auf dem Schlachtfeld helfen. Dazu zählen beispielsweise Bomben, ein Greifhaken oder auch der aus den Zelda-Spielen bekannte Bumerang. Des Weiteren stosst ihr manchmal auch auf neue Waffen, die ihr bei einem Schmied sogar noch aufwerten beziehungsweise mit Zusatzeigenschaften bestücken lassen könnt.

Und dann stellt sich Routine ein

Obwohl es also viel zu entdecken, zu sammeln und zu bekämpfen gibt, stellt sich nach einiger Zeit ein gewisses Gefühl der Eintönigkeit ein. Macht es in den ersten Minuten oder vielleicht sogar Stunden noch Spass, sich durch die Horden zu schnetzeln oder neue Charaktere freizuschalten, bietet das Geschehen insgesamt gesehen dann doch zu wenig Abwechslung, um auf Dauer fesseln zu können. An einem bestimmten Punkt des Spiels habt ihr nun mal sämtliche Aufgaben oder Aktionen schon mal gesehen und fast bis zum Erbrechen wiederholt. Etwas besser und spassiger ist der Kooperativmodus, in dem ihr gemeinsam mit einem Freund kämpfen könnt.


Erschwerend kommt hinzu, dass die Präsentation euch nicht wirklich vom Hocker reissen wird. Okay, die Charaktere an sich sehen noch recht schick aus und die Spezialattacken sind anfangs noch imposant anzusehen. Doch auch hierbei verfliegt schnell der Reiz. Ausserdem kann diese Effekthascherei nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Technik im Grunde genommen recht altbacken und somit wenig spektakulär ist. Das fällt vor allem bei den Landschaftstexturen und einigen Clipping-Fehlern auf. Gut möglich, dass dies ein technischer Kompromiss ist, den die Entwickler aufgrund der beschränkten Hardware-Power von der Wii U eingehen mussten. Immerhin bewegen sich stets mehrere Dutzend Einheiten über den Bildschirm. Das macht sich dann auch stellenweise in Form einiger Slowdowns bemerkbar. Ein Augenschmaus ist Hyrule Warriors jedenfalls nicht.

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Andre Linken am 06 Okt 2014 @ 18:03
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