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Mario Kart 8: Review

  Nintendo Wii U 

Gelungener Fahrspass

Hat man seinen virtuellen Athleten gefunden, darf noch aus einer Palette an Fahrzeugteilen gewählt werden. In Mario Kart 8 ist man nämlich längst nicht mehr nur mit den namensgebenden Karts unterwegs. Motorräder, Quads und eher ungewöhnliche Variationen sind inzwischen ebenfalls vorhanden. Dazu kommen noch ein paar passende Räder sowie ein entsprechender Gleitschirm, um im Spielverlauf über bestimmte Abschnitte zu fliegen. Je nach Auswahl variieren gewisse Attribute wie Tempo oder Gewicht und verändern damit letztlich die Fahrweise des Gefährts. Da hier jedoch genügend freischaltbare Teile auf den Spieler warten, sollte sich jeder sein für sich passendes Fahrzeug zusammenbasteln können.

Der Grand Prix ist in insgesamt acht Cups aufgeteilt, die jeweils vier zu absolvierende Strecken beinhalten. Schafft man es mit der Gesamtpunktzahl nach den vier Rennen auf das Siegertreppchen, schaltet sich ein neuer Cup frei. Dabei darf sich der Spieler über insgesamt 16 neue Kurse freuen, die sich wieder einmal bestens in das Mario-Kart-Universum einfügen. Im Vergleich zu den älteren Teilen wirken die Strecken zum Teil noch durchdachter, was sich an den vielen Abkürzungen beziehungsweise Abzweigungen zeigt. Viele sind offensichtlich, während andere erst bei genauem Hinsehen entdeckt werden. 16 weitere Strecken stammen aus diversen Vorgängern. Dabei sind Kurse vom N64 genauso enthalten wie vom Nintendo DS oder der Nintendo Wii. Optisch und spielerisch wurden die Welten angepasst, sodass der Unterschied zu den neuen Passagen gar nicht einmal so gross ausfällt.

Mario Kart 8 Bild
Ansonsten bleiben spielerisch keine grossen Überraschungen. Mario Kart 8 spielt sich wie die Vorgänger rasant, abwechslungsreich und zu fast jeder Sekunde ziemlich fair. Dank Items gehört neben dem Können oftmals natürlich auch eine Prise Glück zum Gewinnen dazu. Doch die einfachen Zutaten sind es, die auch in diesem Teil kaum verändert wurden und die Genrekonkurrenten weiterhin in ihre Schranken verweisen. Man schiesst mit Schildkrötenpanzern umher, wirft Feuerbälle und driftet um enge Kurven. Das macht damals wie heute jede Menge Laune. Während es inzwischen fest zum Standardportfolio gehört, dass man über weite Abgründe hinweggleitet, kommt in diesem Teil noch ein Antischwerkrafts-Feature hinzu. Fährt man über bestimmte Felder hinweg, wird das Fahrzeug in eine Art Schwebemodus versetzt, womit der Fahrer beispielsweise an Wänden entlangfahren kann. Keine weltbewegende Neuheit, doch auch diese Erweiterung sorgt für einen kleinen Mehrwert.

Nichtsdestoweniger könnten zumindest einige Solisten am Ende ein wenig enttäuscht sein, denn für die Langzeitmotivation der Einzelspieler wurde nur wenig getan. Allerdings ist Mario Kart halt doch eher ein Mehrspielererlebnis, das abermals zu viert an einer Konsole genossen werden kann. Wie in der Vergangenheit gibt es dazu auch einen Schlacht-Modus, in dem jeder gegen jeden oder alternativ im Team gegeneinander antreten kann. Hier hat sich Nintendo jedoch einen deutlichen Fauxpas geleistet, denn den Anhängern werden keine konventionellen Arenen mehr zur Verfügung gestellt. Die Auseinandersetzungen können lediglich auf einigen ausgewählten Strecken ausgetragen werden, wobei sich diese teils als viel zu gross herausstellen. Da bleibt lediglich die Hoffnung, dass hier noch via (kostenlosem) DLC nachgebessert wird, schliesslich ist dieser Part für viele Fans essentiell.

Mario Kart 8
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Daniel Dyba am 19 Mai 2014 @ 14:17
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