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The Wonderful 101: Review

  Nintendo Wii U 

Rasantes Gameplay

The Wonderful 101 wird aus einer erhöhten Kameraperspektive gespielt, was auch nötig ist, da man grösstenteils eine Vielzahl an Figuren steuert. Bis zu 100 Personen, die in einer gewaltigen Menschentraube auftreten, führt man in den Kampf gegen verschiedenste Alien-Ungeheuer, Kampfmaschinen und Waffenapparaturen. Dabei präsentiert sich das Spiel vorrangig als actionreiches Schnetzelspiel. Mit zunächst einfachen Schlagangriffen führt man seinen Kampf gegen die Feinde fort. Das Geschehen bleibt dabei meist ziemlich linear und bietet festgelegte Bereiche, die in einer Kampfsituation nicht übertreten werden können.

Im Spielverlauf kommen immer wieder besondere Helden dazu, die stets eine spezielle Fähigkeit mit sich bringen. Während zu Beginn nur die geballte Faust des Recken "Wonder Red" zur Verfügung steht, darf man später aus einer ganzen Reihe verschiedener Attacken wählen. Damit kommt auch das Herzstück des Videospiels zum Tragen, denn die Attacken werden nicht einfach aus einem Menü ausgewählt. Der Titel baut hier auf die Masse der im Schlachtfeld zur Verfügung stehenden Personen. Sie häufen sich zusammen, um etwa ein gewaltiges Schwert zu bilden. Dazu bewegt man den rechten Analogstick und formt eine gerade Linie. Alternativ wird die Zeichnung auf dem Gamepad gemacht, was manches Mal leichter fällt, insbesondere bei später freigeschalteten Mustern. Da jedoch nach der Zeichnung zusätzlich eine Taste zur Bestätigung gedrückt werden muss, kommt es immer mal wieder zu umständlichen Handverrenkungen. Da hätte man sich ein wenig mehr Komfort in Sachen Bedienung gewünscht.

The Wonderful 101 Bild
Nichtsdestoweniger weiss das Gameplay mit diesen Einlagen zu gefallen. Je mehr Helden zur Verfügung stehen, desto grösser wird auch die Bandbreite der Angriffe, die man bei unterschiedlichen Gegnern zwangsläufig einsetzen muss. Formt der Spieler zum Beispiel eine Art Sichel, kommt "Wonder Yellow" mit seinem Hammer, um besonders gepanzerte Feinde auszuschalten, während "Wonder Pink" mit ihrer Peitsche gegen gestachelte Kontrahenten vorgeht. Trotz des Hau-drauf-Prinzips kommt es so zu einer gelungenen Abwechslung, die mit der Wahl der zur Situation passenden Taktik einhergeht. Zusätzlich lockern verschiedene Quick-Time-Events, bei denen es abermals auf die Zeichnungen ankommt, und spezielle Situationen, die einen zum Beispiel zum Steuern eines Raumschiffs befähigen, immer wieder für Auflockerung. Langweilig wird einem im Spiel sicher nicht. Ausserhalb der Kampagne stehen zudem eine Hand voll lokale Mehrspielermissionen zur Verfügung, die mit bis zu fünf Personen absolviert werden können. Doch während schon der Einzelspielerpart mit Übersichtsproblemen und nervigen Kameraeinstellungen zu kämpfen hat, wird es in diesem Bereich leider nur noch chaotischer.

Optisch zeigt sich bei The Wonderful 101 ein recht durchwachsenes Bild. Die Welt ist überaus bunt gehalten, was bestens zum Spielprinzip und den verschiedenen Figuren passt. Dennoch hätte man sich eine durchaus höhere grafische Qualität gewünscht. Nicht nur, dass die Welten zum Teil eher generisch daherkommen, den Abschnitten mangelt es zudem an einer gewissen Detailvielfalt. Ebenso wäre etwas mehr Abwechslung bei der Musikuntermalung schön gewesen. Die heroischen Klänge wiederholen sich nämlich ziemlich oft.

The Wonderful 101
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Daniel Dyba am 21 Aug 2013 @ 21:06
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