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Super Mario Maker 2: Review

  Nintendo Switch 

Jetzt wird gebaut!

Das Highlight des Spiels ist ohne Frage der Level-Editor von Super Mario Maker 2 und den hat Nintendo im Vergleich zum Vorgänger deutlich ausgebaut! Vorab dürft ihr euch beim Erstellen des Levels für ein Thema-Grundgerüst entscheiden und dabei aus den folgenden Mario-Themen wählen: „Super Mario Bros., Super Mario Bros 3, Super Mario World, New Super Mario Bros U und Super Mario 3D World“. Wer nun hofft eigenständige 3D-Welten erstellen zu können, den müssen wir an dieser Stelle leider enttäuschen, Super Mario Maker 2 bleibt ein Side-Scroller, jedoch aufgefrischt mit zahlreichen Elementen aus dem Wii-U Titel. Neu hinzugekommen sind so zum Beispiel die Katzen-Glocke, mit deren Hilfe sich Mario zur Klempner-Katze verwandeln und fortan auch Wände emporklettern kann. Ebenso neu sind die Glasröhren und das Koopa-Auto, mit dem ihr waghalsige Renn-Levels gestalten oder anderweitig eurer Kreativität freien Lauf lassen könnt. Ihr solltet jedoch vor dem Bau unbedingt beachten, dass nicht alle 3D-Assets kompatibel mit den älteren Stilen sind und ihr nicht problemlos zwischen 2D und 3D-Theme wechseln könnt. Habt ihr euch für einen Stil entschieden, solltet ihr euren Fortschritt stets abspeichern bevor ihr ein World-Theme ändert, denn aufgrund der vorhandenen Inkompatibilität zwischen 2D und 3D, geht daraufhin euer gesamter Baufortschritt verloren. Wer schon zu Beginn weiß wohin die Reise gehen soll, wird vor keine Probleme gestellt und kann nach Herzenswunsch bauen und basteln.

Wenn euch der Baumodus zu Beginn überfordert oder ihr den Vorgänger einfach nicht gespielt habt, steht euch mit Yamamuras Dojo ein erstklassiger Guide im Spiel zur Verfügung. Neben zahlreichen Tipps zum Levelbau gibt es auch einige Videos die euch bei euren ersten Schritten unterstützen und das Baumeister-Fachwissen erweitern werden.

Super Mario Maker 2 Screenshot


Der Funktionsumfang des Editors ist gewaltig und wenn ihr über genug Kreativität verfügt, wird euch dieses Modus sehr lange beschäftigen und zu unterhalten wissen, doch wie sieht es mit der Steuerung im Editor aus? Es bedarf schon etwas Übung, Levels im Dock-Modus mit Controller zu erstellen, wesentlich leichter geht es per Touchscreen-Funktion im Handheld-Modus. Schmerzlich vermisst haben wir jedoch den Eingabestift der Wii U beim Kreieren eines Levels. Wer seine Wii U bzw. den Wii U-Controller noch griffbereit hat, sollte sich dieses Hilfsmittel unbedingt zu eigen machen, anstatt mit dem Finger über das Switch-Display zu fahren und euch so selbst im Bild seid. Die Steuerung geht im Großen und Ganzen recht gut von der Hand, nachdem man sich ein wenig eingelebt und rumprobiert hat – große Innovationen zum Vorgänger bleiben leider aus.

Super Mario Maker 2
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Marco Peters am 09 Sep 2019 @ 12:43
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