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Tales of Vesperia: Definitive Edition: Review

  Nintendo Switch 

Klassisches Tales-of-Gameplay

Das Gameplay unterscheidet sich nicht von bisherigen Titeln der Tales-of-Reihe. Im Laufe eures Abenteuers dürft ihr die große Spielwelt erkunden. Es gibt die Oberwelt mit den verschiedenen Kontinenten, in der ihr herumlauft und von der aus ihr Städte und Dungeons erreicht. Erstere sind sehr abwechslungsreich gestaltet und laden zum Erkunden ein. Dasselbe gilt für die vielen Dungeons. Jeder davon hat seinen eigenen Stil und ist voller verwinkelter Gänge, an deren Enden euch Schatztruhen erwarten.

Sowohl in der Oberwelt als auch in den Dungeons bewegen sich Feinde wie Monster oder gegnerische Truppen sichtbar umher und rennen auf euch zu, sobald sie euch sehen. Wenn ihr ihnen zu nahe kommt, beginnt ein Kampf. Die Gefechte werden in einem separaten Bildschirm ausgefochten. Hier habt ihr ein rundes Areal zur Verfügung, in dem ihr euch mit euren Gefährten frei bewegen könnt. Die Kämpfe laufen in Echtzeit ab und bieten einiges an taktischer Tiefe. Zunächst könnt ihr aus euren Gefährten drei auswählen, die euch zur Seite stehen. Jeder von ihnen hat einen ganz eigenen Kampfstil, sodass ihr die Zusammenstellung stets gut durchdenken solltet. So kann Estellise am besten heilen, die Magierin ist vor allem eine Fernkämpferin, und euer Hund ist sehr schnell im Nahkampf unterwegs. Im Gefecht habt ihr die Wahl zwischen verschiedenen Manövern wie normalen Angriffen oder Artes, die allerdings Energie verbrauchen. Im Laufe des Spiels schaltet ihr noch weitere Fähigkeiten frei. Aber keine Sorge, diese werden sehr gemächlich und immer in Verbindung mit einem Tutorialkampf eingeführt, sodass auch Neulinge sich schnell zurechtfinden werden.

Tales of Vesperia: Definitive Edition Screenshot

Durch diese taktischen Feinheiten bleiben die Kämpfe das ganze Spiel über interessant und motivierend. Auch die häufigen Bossbegegnungen sind gut gemacht und bieten den Veteranen optionale Herausforderungen, während sie Einsteiger nicht überfordern. Der Schwierigkeitsgrad kann jederzeit angepasst werden, wenn ihr doch mal bei einem Kampf nicht weiterkommen solltet.

Habt ihr zeitweise genug von der Hauptgeschichte und wollt euch entspannen, könnt ihr euch der im Spiel versteckten Nebenaufgaben annehmen. Diese sind in viele Abschnitte unterteilt und begleiten euch teils durch das ganze Spiel. Es sind Minispielklassiker der Tales-of-Reihe dabei wie das Aufräumen von Warenhäusern oder die Arbeit als Kellner, aber auch ein paar spezifisch auf dieses Spiel zugeschnittene Aufgaben. Der Hauptanreiz besteht darin, dass die Charaktere durch diese Nebenmissionen neue Artes oder Titel mit damit verbundenen Kostümen bekommen können. Leider gibt es keinen Questlog, und es ist zudem selten klar ersichtlich, dass bestimmte Personen mit Neben-Quests zu tun haben. Hier hilft nur, jeden Ort mehrmals aufzusuchen und mit allen Leuten zu sprechen oder eine der zahlreichen Hilfen aus dem Internet heranzuziehen.

Tales of Vesperia: Definitive Edition
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Wiebke Tischler am 28 Jan 2019 @ 11:24
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