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Super Smash Bros.: Review

  Nintendo Switch 

I'm having such a good time

Altes und Neues finden wir auch in den anderen Spielmodi. So können wir uns, neben dem gewohnten Smash-Modus, wieder im schon aus den ersten Teilen der Serie bekannten Classic-Modus mit Master- und Crazyhand anlegen und dürfen, je nachdem auf welchem Schwierigkeitsgrad wir kämpfen, einen sehr schön gestalteten und großen Wandteppich bestaunen. Das funktioniert in altbekannter Manier. Etwas schade ist jedoch, dass es die alten Bonusstages nicht ins Spiel geschafft haben und stattdessen durch ödes Münzensammeln ersetzt wurden. Das mag zwar nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, dennoch hätten wir diese Inhalte gern im Spiel gesehen. Auch der Trainings- und der Turniermodus finden sich wieder im Spiel.

Am spannendsten dürfte für die meisten jedoch der Mehrspielermodus sein. Dieser erlaubt es einem, problemlos online via Schnellsuche einen oder mehrere Gegner zu finden. Genauso ist es jedoch auch möglich, seine ganz eigene Arena mit individuellen Regeln zu eröffnen, sodass das Zusammenspielen mit Freunden schnell und einfach möglich ist. Da Super Smash Bros. Ultimate jedoch nicht mit dedizierten Servern arbeitet, ist euer Spielvergnügen stark von der Internetleitung eurer Mitspieler abhängig. Insbesondere bei Spielern aus verbindungsschwächeren Gegenden (zum Beispiel Deutschland) macht sich dies stark bemerkbar und ein Zusammenspielen manchmal unmöglich.

Super Smash Bros. Screenshot

Zum Kämpfen selbst muss wohl nicht viel erklärt werden. Diese laufen, wie aus den vorherigen Teilen gewohnt, zügig und actiongeladen ab und bieten viel Raum, um sich auszuprobieren und seine Charaktere zu meistern. Neu ist jedoch, dass in Matches mit nur zwei Spielern die Kamera bei starken Treffern, die den Gegner besonders weit wegkatapultieren, ans Geschehen heranzoomt und das Spiel für den Bruchteil einer Sekunde stoppt. Am Anfang etwas ungewohnt, ist dies doch ein schönes Stilmittel, das durchaus für Stimmung sorgen kann – insbesondere, wenn zur Abwechslung unser gewagtes Manöver tatsächlich funktioniert hat und nicht im Suizid gipfelt.

Auch technisch kann Super Smash Bros. Ultimate überzeugen. Die Grafik ist hochglanzpoliert und schön anzusehen, und auch der Sound kann sich hören lassen. Im Dockingstation- sowie im Handheld-Modus können wir uns an einem flüssigen Spielerlebnis mit 60 fps erfreuen. Lediglich bei der Auflösung kommt der Handheld-Modus leider nicht ganz mit, sodass wir uns hier mit 720p statt 1080p begnügen müssen. Full HD gibt's folglich angedockt.

Super Smash Bros.
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Jakob Gustavs am 01 Mrz 2019 @ 11:54
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