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LocoRoco: Review

  Playstation Portable 

Spielereien und so

Neben den anfänglichen gelben LocoRocos gesellen sich im Laufe des Spiels auch noch fünf andere Arten dazu. Ihr dürft dann nach eigenem Ermessen auswählen, mit welchem Typ ihr gerne weiterspielen möchtet. Spielerisch ändert sich dabei nichts, dafür jedoch der Gesang. Je nachdem, wie gut ihr in den Levels abschneidet, bekommt ihr Boni für das Loco-Haus. In diesem Bereich des Spiels könnt ihr eine Art Parcours für die Locos bauen. Die einzelnen Bauteile können aus einer Leiste ausgewählt und dann frei in der Gegend platziert werden. Schade ist nur, dass die Vorgabe des Hauses die Baufreiheit schon ein wenig einengt. Für den kleinen Spass zwischendurch gibt es noch ein paar Bonusspielchen oben drauf. Hier könnt ihr prüfen, wie genau ihr einen Schuss timen könnt, oder euch an einem der Automaten versuchen, an denen kleine Kinder gerne Kuscheltiere mit einem Kran rausziehen möchten. Natürlich gibt es in dem Fall LocoRocos und Hausteile zur Belohnung.

Die Technik

Der Begriff 2D-Grafik klingt zunächst natürlich eher ernüchternd und langweilig. Immerhin leben wir in einer Zeit, in der Spiele immer fotorealistischer werden. LocoRoco jedoch hat einen Look, der einfach gefallen muss. Trotz 2D-Optik wirkt alles sehr lebendig, was besonders durch die schönen Animationen zustande kommt. Blüten bewegen sich im Wind oder mit der Neigung der Welt, teilweise wackelt sogar die ganze Umgebung. Für die nötige Abwechslung sorgen die verschiedenen Örtlichkeiten, an denen ihr tätig seid. Da gibt es eiskalte Orte, an denen ihr nur so durch die Gegend schlittert und eure Aktionen gut abstimmen müsst. Oder ein wundervolles Abendlevel, in dem ihr die Sterne sehen könnt. Richtig interessant sind auch die Areale, in denen ihr in wirklich grossen Tieren landet. Dort habt ihr ständig das Gefühl, gerade durch die Eingeweide von dem Lebewesen zu kullern. Immer wieder gibt es interessante Gerätschaften, die euch hoch in die Luft katapultieren, oder euch einfach aufnehmen und an einen anderen Ort setzen. Fest steht auch: Bei so vielen bunten Farben muss man einfach gute Laune bekommen.

Beim Sound dürften die Meinungen wohl weit auseinander gehen, denn entweder man hasst die japanische Musikuntermalung, oder man findet sie dermassen kultig, dass sie einem kaum noch aus dem Kopf geht. Fest steht jedenfalls: Der Soundtrack ist sehr abwechslungsreich gelungen und passt wahnsinnig gut ins Spielgeschehen. Wer durch die bunte Optik noch keine gute Laune bekommen hat, dürfte durch die Musik dann endgültig auf der sonnigen Seite des Lebens sein. Oder eben nicht, falls jemand wirklich unbedingt aktuelle europäische Popmusik benötigt. Übrigens: Beim Singen während des Spielens bewegen sich sogar die Lippen der Locos korrekt mit. Wenn das mal keine Liebe zum Detail ist!

LocoRoco
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Benjamin Boerner am 15 Jul 2006 @ 20:57
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