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LocoRoco: Review

  Playstation Portable 

Ein dicker Schwibbelschwabbel

Die Vergrösserung der Locos hat sogar einen tieferen Sinn, denn in jedem Level startet ihr zunächst mit einem einzelnen, kleinen Racker. Mit jeder aufgenommenen Frucht wird er dann immer dicker und damit grösser. In Wirklichkeit bekommt ihr jedoch Zuwachs, denn die dicken Locos können mit Hilfe der Kreistaste wieder in einzelne kleine Figuren zerteilt werden. Insgesamt gilt es in jedem Level, am Ende mit zwanzig knuffigen Kügelchen im Ziel anzukommen. Warum also gibt es die Möglichkeit, entweder als grosse Kugel, oder mit vielen kleinen Kügelchen durch die Gegend zu streifen?

Nun, der grösste Vorteil einer einzigen Kugel liegt natürlich darin, dass sie leichter zu handhaben ist. Falls ihr einmal über diverse Plattformen springen wollt, oder Feinden ausweichen müsst, ist es viel schwieriger, ein dutzend kleiner Locos im Auge zu behalten. In den Levels gibt es jedoch immer wieder Wege, für die ihr schlicht und ergreifend zu voluminös seid. In dem Fall könnt ihr zur Urform der Locos zurückkehren und die jeweilige Stelle passieren. Aber Vorsicht! Dabei können die verrücktesten Situationen entstehen. Plötzlich werden die kleinen Kerlchen durch Zahnräder gedreht, von einem Luftstrom verweht werden oder durch flipperartige Gebilde purzeln. Ideen hatten die Entwickler wahrlich genügend.

Von wegen Kinderspiel

Neben den bereits erwähnten Pflanzen gibt es auch immer wieder kleinere Früchte, die ihr einsammeln könnt. Diese sind eine Art von Währung, die ihr später noch für andere Dinge eintauschen könnt. Noch wichtiger sind jedoch die MuiMuis, die in jedem Level versteckt sind. Bei diesen Rackern gilt es wirklich, das Areal genauestens auf den Kopf zu stellen, denn eure MuiMui-Freunde verstehen es sehr gut, sich zu verstecken. Einmal gefunden hinterlassen sie besondere Gegenstände, die ihr für euer LocoRoco-Haus verwenden könnt. Dazu jedoch später mehr.

Um wirklich alle Bereiche zu erwischen, müsst ihr die Augen stets offen halten. Oftmals entpuppen sich scheinbar stabile Wände doch als streng geheimer Durchgang zu einem neuen Bereich. In solchen Fällen bietet es sich immer an, möglichst vor jede Wand zu hüpfen. Teilweise sind auch Decken oder Böden leicht marode, so dass sie durch mehrfaches Dagegenspringen durchbrochen werden können. Selbst gewisse Plattformen sollten genauer inspiziert werden, denn man weiss nie so genau, welche Überraschungen die Entwickler noch so auf Lager haben. Ganz niedlich sind in dem Zusammenhang vor allen Dingen die Sonderaktionen, die zwischendurch ausgeführt werden können. So kommt ihr beispielsweise an ein paar kleinen, schlafenden Wolken vorbei. Habt ihr jedoch die benötigte Anzahl an Locos, so fangen eure Jungs mit dem Singen an und wecken die Wölkchen, welche daraufhin eine Plattform bilden und euch einen neuen Weg eröffnen.

Leider ist auch die Natur nicht immer ganz ungefährlich, denn neben euren Freunden und den offensichtlich bösen Mojya gibt es auch noch andere natürliche Feinde, die nicht so offensichtlich sind. Gut, dunkle Stacheln unterwegs signalisieren natürlich, dass ihr nicht unbedingt hineinspringen solltet. In dem Fall können euch nämlich wertvolle Locos verloren gehen. Selbiges gilt auch bei fiesen und hinterlistigen Wesen, die sich in der Gegend herumtreiben. Das kann sogar so weit gehen, dass ihr euch auf eine tolle Belohnung freut, nur um direkt in die Falle zu tappen.

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Benjamin Boerner am 15 Jul 2006 @ 20:57
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