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The Cursed Crusade: Review

  Playstation 3 

Blutrünstige Kämpfe

Das Kämpfen selbst macht zu Beginn eigentlich schon irgendwie Spass. Zwar wirkt die Steuerung ein wenig träge und führt die Kombos nur langsam aus, aber dafür wird die Action nett in Szene gesetzt. Es gibt unzählige Waffen, die vom Schwert über eine Armbrust bis hin zum Speer reichen. Alle Prügelwerkzeuge haben unterschiedliche Angriffsmuster und kommen mit blutigen Finishing-Moves daher. Feinde werden aufgespiesst oder verlieren einfach mal eben ihren Kopf. Das sieht nett aus und bietet bis zu einem gewissen Grad Freude. Aufgrund der hohen Anzahl an Spielfehlern wird einem dieser Spass aber viel zu häufig genommen. Getötete Feinde bleiben beispielsweise in einigen Situationen einfach stehen, wodurch die ohnehin schon schwankende Atmosphäre von den Füssen gehauen wird.



Die Levels sind recht kurz gehalten, sodass eine Mission gerne mal zwischendurch gespielt werden kann. Das ist vielleicht gar nicht einmal so schlecht, denn zu längeren Spielphasen kann The Cursed Crusade nicht motivieren. Der einzige Punkt, der auch auf lange Sicht interessant erscheint, besteht im Aufwertungssystem. So dürfen die Waffen beziehungsweise die Ausrüstungskombinationen (zum Beispiel Schwert und Schild oder Schwert und Schwert) mit Punkten um neue Kombos erweitert werden. Gleiches gilt für normale Attribute wie etwa die Stärke und die Konstitution. Die Punkte erlangt man im Übrigen durch das Erfüllen der Hauptmissionen und zusätzlich auch durch das Suchen von speziellen Kisten.

Ein wichtiges Feature in The Cursed Crusade ist der Fluch selbst. Er kann nämlich genutzt werden, um sich der Feinde schneller zu entledigen. Auf Knopfdruck wechselt die normale Umwelt in ein Flammenmeer, das statt normaler Krieger ebenso fiese Untote beherbergt. Hier ist man allerdings schneller, stärker und verfügt über besondere Fähigkeiten wie dem Läuterungsfeuer. Der Fluch kann jedoch nur für eine gewisse Zeitspanne genutzt werden, ansonsten wird die eigene Energieleiste in Mitleidenschaft gezogen. Oft muss diese Funktion aber auch dazu verwendet werden, um Schwachstellen in Gebäuden zu finden, damit man besser eindringen kann. Auch optisch wirkt die veränderte Ansicht recht hübsch, wenngleich der gesamte Titel nicht gerade vor Detailreichtum strotzt. Die Animationen wirken oft unfertig und viele Effekte lassen den Spieler nur müde lächeln. Ein weiteres Problem besteht bei der Kameraperspektive. Sie kann zwar frei justiert werden, diverse Areale geben allerdings eine starre Position der Kamera vor, die nicht selten unvorteilhaft gewählt ist.

The Cursed Crusade
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Daniel Dyba am 23 Okt 2011 @ 16:01
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