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Test Drive Unlimited: Review

  Playstation 2 

Auch offline

Test Drive Unlimited macht online ganz klar am meisten Spass. Allerdings dürften auch Zocker ohne Internetverbindung durchaus Gefallen an dem Spiel finden. Schliesslich wird offline der Online-Part ganz einfach vom Computer simuliert, was dank gelungener KI sehr gut funktioniert. Die Stärke der KI zeigt sich vor allem bei der Polizei, die euch selbst bei kleinen Gesetzeswidrigkeiten hartnäckig verfolgt. Schafft ihr es nicht, die Bullen abzuschütteln, kann das ganz schön teuer werden, weshalb ihr euch zumindest ausserhalb der Rennen an die Verkehrsregeln halten solltet. Zeit habt ihr auf alle Fälle genug. Deshalb könnt ihr auch immer mal wieder ganz gemütlich an einem Drive-in-Schalter vorbeifahren. Allerdings nicht um eine Portion Pommes zu kaufen, sondern eigene Herausforderungen hochzuladen oder selbige anderer Spieler anzunehmen.

Der eigene Club

Habt ihr so richtig viel Kohle gescheffelt, könnt ihr euch nicht nur die teuersten Autos leisten, sondern habt auch die Möglichkeit, ein eigenes Clubhaus zu erwerben, das es euch erlaubt, euren eigenen Autoclub zu gründen. Mit diesem könnt ihr dann an so genannten Clubrennen teilnehmen, in denen die Mitglieder eures gegen jene eines anderen Clubs antreten. Das ist jedoch bei weitem nicht das Einzige, was ihr mit eurem hart verdienten Geld anstellen könnt. Dieses könnt ihr beispielsweise auch gebrauchen, um euren Wagen in den Tuningwerkstätten aufzumotzen. Leider sind die Tuningmöglichkeiten aber nicht besonders umfangreich ausgefallen, was sich aufgrund der grossen Auswahl an Fahrzeugen allerdings durchaus verschmerzen lässt.

Hawaii?

Grafisch ist die PS2-Version von Test Drive Unlimited leider bei weitem nicht so überzeugend wie auf der Xbox 360 oder dem PC. Vor allem bei den Landschaften, aber auch bei den Fahrzeugmodellen sowie den Texturen musste man doch einige Abstriche machen. Des Weiteren wurde die Sichtweite wesentlich verringert, wodurch immer wieder Fahrzeuge und andere Objekte plötzlich ins Bild poppen, was insbesondere bei Rennen äusserst nervig ist. Ausserdem sorgen die Nebelschwaden nicht wirklich für Urlaubsstimmung. Dafür wurden allerdings die Ladezeiten angenehm kurz gehalten. Erfreulich auch, dass die Entwickler einen Sechzig-Hertz-Modus ins Spiel integriert haben, der jedoch auch nicht über die ziemlich dürftige Grafik hinwegtäuschen kann.

Doch nicht nur die Grafik, sondern auch die Soundkulisse ist ganz schön enttäuschend ausgefallen. Grund dafür sind in erster Linie die spärlichen Motorengeräusche, welche grösstenteils nicht zu ihren jeweiligen Karossen passen. Die Auswahl an Radiosendern ist hingegen sehr gelungen. Nur wiederholen sich die einzelnen Musikstücke leider ziemlich oft.

Test Drive Unlimited
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Tim Richter am 19 Mrz 2007 @ 00:27
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