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Metal Gear Solid 3 - Snake Eater: Review

  Playstation 2 


Das Waffenarsenal wird aber spätestens nach zwei bis drei Stunden Spielzeit gehörig aufgestockt. Neben einer Kalashnikov erwarten den Spieler noch Schrotflinten, Sturmgewehre, Revolver, Raketenwerfer und allerhand Granaten. Dies heisst jedoch nicht automatisch, dass ihr euch durch den ganzen Dschungel schiessen müsst. Wer einen auf Rambo machen will, kann das selbstverständlich, doch auch das lautlose Schleichen will gelernt sein. Meistens kann man nämlich auch ohne einen aktiven Schusswechsel an den Gegnern vorbeikommen. Dies garantiert die zweite grosse Neuerung: Das Tarnsystem. Snake hat nämlich einige Uniformen und Gesichtsbemalungen in petto und kann diese jederzeit der Umgebung anpassen. Dafür wechselt ihr kurz mit der Start-Taste in ein Untermenü und wählt die neuen Kleidungsstücke aus. Am rechten oberen Bildschirmrand zeigt dann eine Anzeige wie gut ihr gerade mit der Umgebung getarnt seid. Ist die Anzeige über 75%, sehen euch die Gegner selbst dann nicht, wenn sie direkt vor eurer Nase stehen. Wer die Levels ausgiebig auskundschaftet, wird weitere, manchmal auch etwas skurille, Uniformen und Bemalungen finden. Apropos skurill: In MGS 3 warten eine schier unendliche Reihe an witzigen Gags und Eastereggs auf euch. Es lohnt sich also definitiv das Spiel einmal genauer zu spielen. Ein Stichwort sei gesagt: der aus MGS 2 gehasste Raiden kriegt im dritten Teil ordentlich sein Fett weg...

Die dritte grosse spielerische Neuerung ist, dass sich Snake im Spiel verpflegen muss, wenn er nicht an Hunger sterben will. Dafür wurde eine neue Anzeige eingeführt, welche stets zeigt, wie es um den Hunger unseres Agenten steht. Ist die Anzeige erst einmal auf ein Minimum gesunken, knurrt der Magen von Snake und er kann nicht mehr gut zielen und sich fortbewegen, da ihm die Sicht immer weiter verengt wird. Den Hunger stillt ihr mit selbst erlegten Tieren. Alles was sich am Boden bewegt, könnt ihr einfangen und danach in eurem Rucksack verstauen. Bei Bedarf wechselt ihr dann in das Untermenü ?Nahrung? und verpflegt euch mit den Leckereien. Von Schlangen über Krokodile bis hin zu Kaninchen und Krabben bietet das Spiel alle Gourmets, welche sich ein Dschungelheld wünschen könnte. Wenn Snake erst einmal die Ware eingenommen hat, sagt er euch gleich wie es ihm geschmeckt hat. Jene Lebensmittel, die ihm nicht schmecken, geben nur wenig Energie her. Es kann auch sein, dass eine Verpflegung mit den falschen Esswaren zu einer akuten Vergiftung führen kann. Hier hilft nur ein Gegenmittel, nämlich der Magensaft.

Nun wären wir auch bei der letzten Neuerung angelangt: Den Heilmitteln. Unser Held kann sich nämlich stets selbst verarzten, wenn er getroffen wurde, vergiftet ist, oder sonst eine Wunde aufzuweisen hat. Im Untermenü ?Heilmittel? seht ihr dann die Körperstellen an welchen Snake verarztet werden muss. Wenn zum Beispiel eine Schusswunde unseren CIA-Agenten plagt, müsst ihr zuerst mit dem Messer die Kugel entfernen, danach die Wunde desinfizieren und dann ein Mittel gegen die Blutgerinnung auftragen und schliesslich mit Nahtmittel und Verband eure Wunde fachmännisch schliessen. Doch aufgepasst! Von den Heilmitteln gibt es keine unbegrenzte Menge. Von daher sollet ihr die ganzen Materialien sparsam einsetzen.

Metal Gear Solid 3 - Snake Eater
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Admin am 14 Mrz 2005 @ 21:13
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