GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Mass Effect - Andromeda: Review

  Playstation 4 

Mit Mass Effect: Andromeda geht die erfolgreiche Sci-Fi-Reihe in die nächste Runde. Ob BioWare und EA die Umsetzung für die aktuelle Konsolengeneration gelungen ist, zeigen wir euch in unserem Test.

Im Jahr 2185 befindet sich die Menschheit im goldenen Zeitalter der interstellaren Raumfahrt. Nachdem das eigene Sonnensystem bereits ausgiebig erkundet wurde, wollen die Menschen auf der Suche nach einer zweiten Heimat nun gänzlich neue Areale erschließen. Der Entschluss, Teil dieser Mission zu sein, bedeutet allerdings gleichzeitig, sich auf eine Expedition ins Unbekannte zu begeben, mit der Gewissheit, die Erde für immer zurückzulassen. Nach einem Zeitsprung von 634 Jahren befindet sich das Projekt, bei dem die Andromeda-Galaxie erschlossen werden soll, in der entscheidenden Phase. Euer Abenteuer beginnt auf der Arche Hyperion, einem riesigen Raumschiff, auf dem 20.000 Menschen darauf warten, aus ihrem über 600 Jahre dauernden Schlaf erweckt zu werden, um einen neuen, weit von der Erde entfernten Planeten zu besiedeln. Eure Hauptfigur, bei der es sich je nach eurer Wahl um Sara oder Scott Ryder handelt, erwacht nun als einer der ersten Menschen. Wir haben uns in unserem Test für Sara entschieden und werden die weitere Geschichte nun aus ihrer Perspektive erzählen.

Bereits kurz nach dem Aufwachen erhält sie die Meldung, dass sie sich auf der Brücke bei ihrem Vater, dem Pathfinder Alec Ryder einfinden soll, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Als sie sich gerade auf den Weg dorthin machen will, wird das Raumschiff von einer schweren Erschütterung heimgesucht, die zahlreiche Systeme, darunter die künstliche Schwerkraft, kurzzeitig ausfallen lässt. Um eine Explosion des Schiffes zu vermeiden, werden direkt eure Fähigkeiten benötigt, um die betroffenen Geräte ausfindig zu machen und zu stabilisieren. Ist dies geschafft, führt euch euer Weg endlich zur Brücke, wo ihr nicht nur auf den Pathfinder, sondern auch auf den Captain des Schiffes trefft. Schnell erfahrt ihr, dass die heftige Kollision nicht das einzige Problem ist, denn der angesteuerte Planet Habitat 7, der das Ziel eurer Reise sein sollte, stellt sich auf den Monitoren des Schiffs bei Weitem nicht als zweite Erde heraus. Im Gegenteil: Das, was die Crew dort zu Gesicht bekommt, wirkt alles andere als bewohnbar, wodurch die Mission zu scheitern droht. Da sich der Pathfinder nicht damit abfinden möchte, dass alle Vorbereitungen umsonst gewesen sein sollen, entschließt er sich, zusammen mit einem kleinen Team, dem ihr natürlich angehört, die Oberfläche des Planeten zu besuchen, um dort die tatsächlichen Zustände aus nächster Nähe beurteilen zu können.

Diese erste Mission, die wie zu erwarten nicht ganz nach Plan verläuft, ist nur der Anfang eurer langen Reise durch die Andromeda-Galaxie. Ob Habitat 7 wirklich unbewohnbar ist und welche Alternativen es für die Menschheit gibt, erfahrt ihr im Laufe einer hervorragend inszenierten Geschichte, die jeden Science-Fiction-Fan von Beginn an fesseln sollte.

Bis ins kleinste Detail

All diejenigen, die sofort loslegen möchten, können sich im Vorfeld des Spiels für einen der beiden vorgefertigten Charaktere, also für Sara oder Scott Ryder, entscheiden. Wer mehr Wert auf Individualität legt, kann aber auch auf einen sehr umfangreichen Charakterdesigner zurückgreifen und eine Figur nach den eigenen Vorstellungen kreieren. Hier könnt ihr zunächst das Geschlecht festlegen, bevor es an die Gestaltung des Aussehens geht. Diese bietet euch die Möglichkeit, entweder eine der zahlreiche Vorlagen zu nutzen oder aber jedes noch so kleine Detail, von der Augenfarbe, -größe oder -form über die Haarfarbe oder die Frisur bis hin zu Besonderheiten wie Schminke, Narben oder Tätowierungen, festzulegen. Zudem ist es möglich, den eigenen Charakter individuell zu benennen sowie das Zwillingsgeschwister, das ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt, ebenso detailliert zu designen.

Darüber hinaus habt ihr die Wahl zwischen sechs verschiedenen Ausbildungen, die jeweils spezielle Fähigkeiten mit sich bringen. Einige sind bereits von Beginn an verfügbar, wohingegen andere Talente im Laufe des Spiels erlernt werden können. So ist das "Sicherheitspersonal" beispielsweise in der Lage, Feinde zu betäuben, während der "Kämpfer" über einen mächtigen Sturmangriff verfügt, der nicht nur ordentlich Schaden austeilt, sondern zudem die eigenen Schilde regeneriert. Der "Biotiker" besitzt hingegen die Fertigkeit, Strudel zu erzeugen, in denen Feinde festgehalten werden können, und kann außerdem Barrieren zum Schutz der Gruppe errichten. Mit dem "Techniker" seid ihr dafür bestens ausgestattet, wenn es um die Bekämpfung synthetischer Feinde sowie um das Hacken von Computern und Gerätschaften jeder Art geht, was wiederum für eine Schwächung der Gegner sorgt. Zu guter Letzt stehen euch der "Anführer" sowie der "Agent" zur Verfügung. Während der Erstgenannte Felder erzeugen kann, die die Feinde in der Nähe dauerhaft schädigen, kann sich der Agent für kurze Zeit tarnen, um ungesehen in bewachte Bereiche zu gelangen oder Gegner hinterrücks anzugreifen.

Mass Effect - Andromeda
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Stephanie Walter

Mass-Effect---Andromeda


Mass-Effect---Andromeda


Mass-Effect---Andromeda


Mass-Effect---Andromeda


Stephanie Walter am 03 Apr 2017 @ 05:16
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen