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Microsoft: 25 Jahre Hardware Event Reportage

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Gaming

Als abschliessenden und für uns bei GBase natürlich besonders interessanten Bereich kam Gaming an die Reihe. Bill Jukes, seines Zeichens Product Marketing Manager im Bereich Entertainment and Gaming Devices Division, referierte kurz über die Wiederauferstehung der Sidewinder-Linie und stellte dann die neue Microsoft SideWinder-Maus vor. Als Hauptgrund für die Einstellung der Serie anno 2000 nannte Jukes das damalig rückläufige Marktwachstum im Sektor des Gaming-Zubehörs. Microsoft wollte sich zudem vollends auf die Xbox konzentrieren. Nun, im Jahr 2007, sieht man bei dem Konzern wieder wachsendes Potential beim genrespezifischen Zubehör, und hat sich deshalb dazu entschlossen, die SideWinder-Linie von den Toten zu erwecken. Dabei herausgekommen ist die SideWinder-Maus.

Microsoft SideWinder-Maus

Die neue SideWinder-Maus kommt als Wahrzeichen für die verspätete Wiederauferstehung der SideWinder-Zubehör-Produktlinie daher und wurde so entwickelt, dass PC-Spieler sie ganz nach den eigenen Bedürfnissen konfigurieren können. Von den insgesamt zehn Tasten sind fünf frei programmierbar, die Abtastrate der Maus kann am Gerät selbst mit einem Knopfdruck verstellt werden und auswechselbare, im Lieferumfang enthaltene Gewichte und Mausfüsse sollen für ein optimales Spielgefühl sorgen. Doch damit nicht genug der Individualisierung! Mittels einer sich ebenfalls auf der Maus befindlichen Makrotaste können ganze Bewegungsabläufe aufgezeichnet und abgespeichert werden.

Microsoft Bild
Ein Feature, welches Anfängern sicherlich von Nutzen sein, unter Profis aber für Kontroversen sorgen dürfte. So kann man sich etwa die optimale Feuerrate schon im Vornherein zurechtlegen und dann in brenzligen Situationen mit einem einzelnen Knopfdruck aktivieren. Mit einer weiteren Taste kann unter Vista übrigens direkt auf den Games Explorer zugegriffen werden. Ein kleines LCD-Display auf der Maus zeigt ausserdem die aktuell eingestellte dpi-Zahl an. Die beiden seitlichen Buttons sind übereinander, statt - wie eigentlich gewohnt - hintereinander angeordnet. Dieser Wechsel soll die Bedienung der Maus bequemer gestalten, was wir nach einer ersten Testsession auch durchaus bestätigen können. Uns gefällt die SideWinder-Maus schon jetzt ziemlich gut - die zahlreichen Möglichkeiten zur Personalisierung des Handlings sind vorbildlich implementiert worden. Allerdings hatten wir von Zeit zu Zeit das Gefühl, dass die Maus eher für Menschen mit grösseren Händen konzipiert wurde. Das Mausrad ist sehr weit vorne eingebaut, so dass man das Gerät schon mit der ganzen Hand anpacken muss. Ob sich die SideWinder Mouse auch als offizielles Turniergerät durchsetzen kann, wird sich noch zeigen - die erwähnte Kontroverse mit den Makros dürfte für einige heftige Diskussionen unter professionellen Zockern sorgen.

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Ettore Trento am 25 Sep 2007 @ 21:08
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