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NZXT Switch 810: Hardware Test

  Personal Computer 

Fazit von Thomas Richter

Das ist mal ein Gehäuse: Satte zehn Lüfter könnte das Switch 810 aufnehmen, und oben wäre trotzdem noch ausreichend Platz für einen 360er-Radiator. Für unter 170 Euro bringt das NZXT-Full-Tower-System eine erstaunliche Menge an Komfort und Möglichkeiten mit. Wer auf interne Wasserkühlungen setzt, ist mit dem Switch 810 gut beraten. Der Einbau von Hardware wird einem extrem bequem gemacht - Festplattenkäfige sind schnell ausgebaut, Kabel extrem einfach und sauber verlegt. Möglich macht das ja mitunter auch der Stromverteiler für Lüfter hinter dem Mainboard-Tray, der leider keine Lüftersteuerung erlaubt. Aber dass zwei intern verbaute Lüfter flexibel angewinkelt werden können, finde ich einfach klasse.

Hinsichtlich der Materialqualität erzielt das NZXT-Gehäuse aber nur ein befriedigendes Ergebnis. Wenn gleich nach kurzer Verwendung ein Halterungsstift abbricht und eine der Beleuchtungsdioden lose im Gehäuse herumbaumelt, leidet der ansonsten gute Gesamteindruck schon. Für einen ständigen Transport ist der Riese wohl auch nichts. Ein Anheben am falschen Teil - schnell ist mal ein Kunststoffelement abgebrochen. Schwer zu packen, der schwarze Container. Apropos Schwarz: Die Hersteller sollten so langsam mal wieder auf Klavierlackoptik verzichten. Der Zug ist abgefahren, denn praktisch ist der Glanzlook ganz und gar nicht. Staub ist auf Anhieb sichtbar, Fingerabdrücke müssen ständig von der empfindlichen Oberfläche geputzt werden. Das nervt! Wer aber nicht nur gern Gegner vom Battlefield putzt, sondern auch seine Gerätschaften, bekommt zu einem fairen Preis ein Gehäuse mit viel Platzangebot und etlichen Einbaumöglichkeiten.

NZXT Switch 810
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Thomas Richter am 02 Feb 2012 @ 17:09
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