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Corsair Vengeance K60: Hardware Test

  Personal Computer 

Beleuchtete Tasten gibt's nur beim teureren K90-Modell. Die roten Tasten heben sich dennoch sehr gut vom Rest der Tastatur ab. Ein Blick zur Tastatur ist nicht mal notwendig, denn Krümmung und Profil der Zusatztasten lassen sich blindlings ertasten. Herausgelöste Tasten können in der optional zu montierenden, auf die linke Hand begrenzte Handballenauflage verstaut werden. So gehen sie nicht so leicht verloren. Die Auflage hat einen Hohlraum mit Halterungen für Tasten. Einfach die Lasche vorn eindrücken, Deckel abnehmen - schon gibt sie den Inhalt frei. Praktisch.

Hochwertige Verarbeitung mit kleinen Detailmängeln

Die ergonomisch geformte Auflage ist mit ihrer samtigen Gummierung von angenehmer Haptik. Die Montage ist jedoch etwas haklig: Lediglich ein paar Kunststoffösen halten die Auflage auf der Unterseite der Tastatur in Position. Da wackelt kaum etwas - guter Halt. Wer aber zu grob bei der Montage oder Demontage vorgeht, riskiert einen Bruch der Kunststoffhalterungen. Um auch der restlichen Stabilität und Qualität der Tastatur gleichzukommen, hätte Corsair hier besser auf Metallsplinte gesetzt.

Insgesamt macht die Corsair Vengeance K60 einen hervorragenden Eindruck hinsichtlich der Verarbeitung. Sie ist schwer, für die kompakte Grösse sogar sehr schwer, was wohl mitunter auch an den mechanischen Schaltern liegt. Das gebürstete, geschwungene Aluminium sieht exzellent aus. Besondere Effekte bietet die günstige K60 kaum. Muss sie auch nicht, denn in Fragen der Funktionalität und der Stabilität laufen dem Gerät wohl nur sehr wenige andere Tastaturen den Rang ab - wenn überhaupt. So viel Gewicht und Stabilität setzen einen guten Halt voraus. Der kann der K60 leider nicht in allen Lagen bescheinigt werden. Das Gerät ist ziemlich rutschfreudig, vor allem rechtsseitig, ganz besonders bei aufgestellten Füssen, die optional die Tastatur noch etwas angewinkelter auf dem Schreibtisch stehen lassen.

Auf Effekthascherei verzichtet Corsair beim K60-Modell - lediglich die "Lock"-Taste (sie setzt in Spielen unnütze Tasten wie beispielsweise die Windows-Taste ausser Kraft) glänzt mit einer spärlichen blauen Beleuchtung. Rechts daneben, alufarben, die Zusatztasten für Multimediasteuerung, und sogar an ein griffiges Rollrad für die Lautstärke-Einstellung hat Corsair gedacht. Das Rad am Testmuster quietscht jedoch ein bisschen. Rückseitig findet der nutzenorientierte Spieler darüber hinaus noch einen durchgeschliffenen USB 2.0-Anschluss.
Corsair Vengeance K60 BildCorsair Vengeance K60 BildCorsair Vengeance K60 Bild

Corsair Vengeance K60
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Thomas Richter am 12 Jan 2012 @ 19:47
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