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Roccat Isku: Hardware Test

  Personal Computer 

Die mittelhoch eingelassenen Tasten machen einen hochwertigen Eindruck, wackeln nicht übermässig und erlauben dank einer transparenten Beschriftung die Aktivierung einer regelbaren, blauen Beleuchtung. Die ist in sechs Stufen justierbar. Leider ist die Beschriftung auch bei voller Beleuchtung nicht ganz so gut lesbar, wie zu wünschen wäre. Etwas schwammig dargestellt wirken sie, die Zeichen und Buchstaben. Im Bereich des Nummernblocks sind einige der Tasten bei gewöhnlicher Sitzposition sogar nur halb ausgeleuchtet. Erst der Blick von oben verrät, dass hier die Ausleuchtung faktisch zwar gegeben ist, die Lichtstreuung aber beim Betrachten von vorn im 45-Grad-Winkel ungünstig für ein Wegbrechen des Lichtes sorgt.

Der Druckpunkt der Tasten ist ausgezeichnet. Nicht zu schwer, nicht zu leicht und trotzdem klar definiert. So macht das Tippen auf der Isku auch Vielschreibern Spass. In Reichweite des Daumens hat Roccat den Teil einer anderen Roccat-Tastatur übernommen: Drei kleine Daumentasten mit knackigem Druckpunkt haben sich schon bei der Arvo bewährt. Darüber lassen sich bequem Befehle im Spiel ausführen oder beispielsweise auch durch die fünf speicherbaren Belegungsprofile blättern. Der jeweilige aktive Profilstatus wird oben links mittels blauer LEDs angezeigt. Den Wechsel eines Profils quittiert zusätzlich ein Sprach-Sample, was sich (glücklicherweise) in der umfangreichen Treibersoftware abschalten lässt. Auch bei der Aufnahme von Makros, bequem über eine Rec-Taste auch während des Spielens möglich, sorgt Sprachausgabe für zusätzliche Klarheit.

Ungeahnte Möglichkeiten

Das Mehr an Funktionen, das für Spieler Bedeutung hat, wird erst bei der erweiterten Bedienung so richtig klar. Fast schon selbstverständlich ist die Möglichkeit, Tasten umzuprogrammieren oder mit Makros zu belegen. Dafür ist die bewährte Roccat-Software ein komfortables Werkzeug. Linksseitig sind in guter Reichweite fünf zusätzliche Makrotasten in die Roccat Isku integriert. Es ist aber mitunter der gut durchdachten EasyShift-Funktion zu verdanken, dass Spielen zukünftig noch komfortabler wird. Im WASD-Tastenumfeld verbergen sich gleich drei EasyShift-Felder. Hier lässt sich jede Taste gleich mehrfach mit unterschiedlichen Befehlen belegen. Der schnelle Aufruf geschieht im Zusammenspiel über gleichzeitiges Drücken einer anderen Taste, was eine Fülle an Einstellungen für jedes Spiel zulässt. Ab Werk ist die Feststelltaste als EasyShift-Taste eingestellt, was für gute Erreichbarkeit eigentlich optimal ist.

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Roccat Isku
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Thomas Richter am 08 Dez 2011 @ 21:38
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