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Corsair Carbide Series 400R: Hardware Test

  Personal Computer 

Fazit von Thomas Richter

Zugegeben, was das Design angeht, haut mich Corsairs Carbide 400R nicht gerade vom Hocker. Das muss es in der Preisklasse aber auch gar nicht. Wer 100 Euro für einen Midi-Tower ausgibt, möchte vermutlich eher Funktionalität und zumindest eine gute Verarbeitung. Beiden Ansprüchen wird das 400R auf jeden Fall gerecht. Besonders die etlichen Durchlässe für optionale Lüfter sprechen eine deutliche Sprache. Schön, dass so auch eine Wasserkühlung Platz fände. Mindestens eine mit einem 240er-Radiator. Doch das Konzept birgt Lücken: Corsair hat versäumt, die vorgebohrten Luftdurchlässe mit Staubschutzfiltern oder anderen Abdeckungen zu versehen. So dringt vermutlich nicht nur mehr Luft, sondern auch mehr Staub als nötig in das Gehäuse ein. Die ungeschützten Löcher im Deckelbereich sind besonders tragisch. Auslaufende Flüssigkeiten könnten ungehindert in das Gehäuseinnere gelangen und Hardware beschädigen, wenn das Gehäuse ungünstig unter dem Schreibtisch steht.

Wer jedoch vorhat, alle Durchlässe mit Lüftern zu bestücken, dürfte nur von Vorteilen profitieren. Das Corsair Carbide 400R bietet für 100 Euro eine ganze Menge Einbaumöglichkeiten, eine saubere Verarbeitung und mehr als eine ausreichende Versorgung der Hardware mit Luft. Ein paar Konzeptschwächen sind nicht zu übersehen. Was bleibt, ist ein Gehäuse mit einem befriedigenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

Corsair Carbide Series 400R
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Thomas Richter am 02 Sep 2011 @ 10:33
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