GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

PlanetSide 2: Review

  Personal Computer 

PlanetSide 2 wird kostenlos verteilt, trotzdem kann das Entwicklerteam nicht von Luft und Liebe allein leben. Deshalb können Eilige unter euch auch gegen Echtgeld Waffen und Ausrüstung sofort freischalten. Auch Booster-Packs sind erwerbbar. Die Preise sind teilweise jedoch gesalzen. Für 7,99 Euro monatlich besteht zudem die Möglichkeit, ein Premiumkonto zu erwerben, das höhere Erfahrungspunkte, mehr Ressourcen, monatliches Spielgeld und einen bevorzugten Zugang zum Server sowie neue Gegenstände verspricht. Das Motto "Pay to Win" gilt hier allerdings nicht.

Zur Teamarbeit verdammt

Alleine könnt ihr in PlanetSide 2 fast nichts erreichen, so dass ihr stets auf die Mithilfe eurer Kameraden angewiesen seid. Bis ein feindliches Terminal auf eure Frequenzen umgepolt wurde, dauert es nämlich einige Minuten - gemeinsam geht's jedoch deutlich schneller vonstatten. Grössere Stützpunkt mit mehreren Terminals könnt ihr sowieso im Ein-Mann-Kommando nicht einnehmen. Und auch sonst macht sich die Teamarbeit bezahlt, wenn ihr im Panzer eines Kameraden durch die Landschaft brettert und ihr nicht minutenlang durch die Pampa zu Fuss stapfen müsst.

Um dem Teamgeist ein wenig unter die Arme zu greifen, hat SOE auch einige Features eingebaut, um die Kommunikation untereinander zu erleichtern. Hierzu gehören der fast schon obligatorische Sprach-Chat sowie die Organisation in Squads und Platoons. Trotzdem hat der Entwickler an dieser Stelle nicht zu Ende gedacht, denn wer sich aus eurem Team gerade wo in der Welt befindet, ist aus dem Kartenwirrwarr nicht immer gleich ersichtlich. Zudem ist nicht immer klar, auf welchem Kontinent eigentlich ein Squad spielt, welchem man beitreten möchte. Dem Zusammenhalt des Teams wird somit wenig Rechnung getragen. Bis auf einige Wegpunkte und Ziele können den Squad-Mitgliedern auch kaum spezifische Befehle erteilt werden. Zudem tauchen geschriebene Kommandos des Anführers im allgemeinen Chat- und Statusfenster auf, so dass diese leicht im Schlachtengetümmel übersehen werden können. Immerhin kann euer Anführer Wegmarken setzen, die als Wiedereinstiegspunkt auf der Übersichtskarte auftauchen.

PlanetSide 2 Bild

Streng reglementierter Fuhrpark

Die drei Kontinente Indar, Esamir und Amerish repräsentieren die drei Klimazonen Steinwüste, gemässigte Zone und Eislandschaft. Zwar sind sie untereinander nicht verbunden, doch sind die Ausmasse gigantisch. Um von einem Ende zum anderen zu gelangen, benötigt ihr sicherlich dutzende Minuten, wenn nicht sogar Stunden. Zum Glück gibt's ein paar Fahr- und Flugzeuge, mit denen ihr schnell ans gewünschte Ziel gelangt. Einige von ihnen lassen sich zudem als Truppentransporter einsetzen; der fahrbare Sunderer eignet sich sogar als mobiler Einstiegspunkt. Ein ausgeklügeltes Rohstoffsystem sorgt dafür, dass die Welt nicht von Panzern und Flugzeugen überrannt wird. Jedes Territorium fügt, sobald es unter der Kontrolle eurer Fraktion steht, eurem Konto alle paar Minuten einen fixen Betrag an Rohstoffen hinzu, die ihr für den Kauf von Fahrzeugen, Flugzeugen und Gebrauchsgegenständen wie etwa Granaten verwenden könnt. Auch hier sorgt ein Minutenzähler dafür, dass ihr nicht alle paar Sekunden einen neuen fahrbaren Untersatz erwerben könnt, so dass auch unterlegene Fraktionen, die nur wenige eigene Gebiete kontrollieren, nicht von gegnerischen Panzern gnadenlos überschwemmt werden und sie somit die Chance auf eine Gegenoffensive erhalten.

PlanetSide 2
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

 

PlanetSide-2


PlanetSide-2


Alexander Boedeker am 07 Jan 2013 @ 18:32
oczko1 Kommentar verfassen