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Vampire - The Masquerade - Bloodlines: Review

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Die grosse Freiheit

Glücklicherweise steht es euch völlig frei, was ihr aus eurem Charakter macht und wie ihr eure Missionen angeht. Beispiel gefällig? Schon recht früh trefft ihr auf einen Typen namens Mercurio, der von einer örtlichen Gang zusammengeschlagen wurde. Er braucht unbedingt etwas Sprengstoff, der sich in den Händen der Halbstarken befindet. Ihr erklärt euch also bereit, das Zeug zu besorgen und steht einen kurzen Landmarsch später vor der Hütte der Gang.

Eines der Mitglieder bewacht den Eingang und verwickelt euch in ein Gespräch. Nun kommt es auf euren Charakter und dessen Werte an, welche Dialogoptionen zur Auswahl stehen. Eine Nahkampf-Killermaschine würde kaum um ein Gemetzel herumkommen. Eine redegewandte Malkavianerin dagegen hätte durch spezielle Dialoge das Potential, auf friedlichem Wege an den Sprengstoff zu gelangen. Mit einer hohen Begabung im Schleichen könntet ihr das Objekt der Begierde vielleicht sogar ohne grosses Aufsehen stehlen. Splinter Cell lässt grüssen!

Jeder Clan verfügt über vier Disziplinen, die ihr im Spielverlauf steigern könnt. Seelenstärke macht beispielsweise Gangrels und Ventrues gegen feindliche Treffer resistent, Geschwindigkeit beschleunigt das Schritttempo der Brujah und Toreador, die Nosferatu verbergen ihr hässliches Äusseres zum Schutze der Maskerade via Verdunkelung (Unsichtbarkeit) und die Malkavianer treiben mit ihrem Irrsinn ihre Opfer in den Wahnsinn. Jede Disziplin kostet eine bestimmte Menge an Blutpunkten und ist zeitlich begrenzt. Eure Blutpunkte frischt ihr mit dem Blut von Passanten, Obdachlosen oder sogar Ratten auf. Hierbei gilt, je reiner das Blut ist, desto länger und effizienter könnt ihr euch an euren Opfern bedienen. Manche Clans sind gar so von edlem Blut verwöhnt, dass sie minderwertigen Lebenssaft von Pennern oder Ratten direkt wieder auskotzen.

Rollenspiel mit Shooter-Flair

Ihr steuert euren Helden wahlweise aus der ersten oder dritten Person und könnt ständig per Tastendruck die Perspektive umschalten. Das Rollenspielgenre sieht man Vampire: The Masquerade - Bloodlines auf den ersten Blick nicht an. Im Gegenteil! Es sieht nicht nur wie ein gewöhnlicher Ego-Shooter aus, sondern steuert sich auch genauso simpel. Schon mit wenigen Tasten habt ihr alles unter Kontrolle. Selbst das HUD (Head Up Display) ist von der minimalistischen Sorte und zeigt euch auf einen Blick die Lebensenergie, den Blutvorrat und die gewählte Disziplin. Das Questlog ist nach Stadtteilen sortiert und zeigt stets sowohl aktuelle als auch bereits erfüllte und fehlgeschlagene Missionen. Der Bildschirm für die Charakterentwicklung ist ebenfalls sehr übersichtlich und zeigt für jede Fähigkeit eine kurze Beschreibung sowie Abhängigkeiten mit anderen Fähigkeiten an. Absolut vorbildlich!

Vampire - The Masquerade - Bloodlines
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Admin am 06 Mrz 2005 @ 20:46
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