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Thief - Deadly Shadows: Review

  Personal Computer 


Nach der ersten kleinen Mission werden euch mittels einer animierten Zwischensequenz erste Details zur Hintergrundgeschichte des Spiels verraten. Der Auftrag an Garrett birgt aber nach wie vor viele Fragen, deren Antworten ihr erst nach einer Weile herausfindet. So sollt ihr in die Hauptquartiere der Orden der Hammeriten und der Heiden eindringen und dort ihre wichtigsten Artefakte stehlen. Erst nach einer längeren Spielzeit erweitert sich die Geschichte des Spiels und öffnet euch den Zugang zu einem herrlich düsteren Abenteuer, dessen Spannungsmomente nicht nur durch die beiden verfeindeten Orden aufrecht gehalten werden. Immer mehr Informationen schnappt ihr während der Missionen auf. Nach und nach fügen sich die Puzzlestücke der Story zusammen und lassen euch gelegentlich frösteln. Denn die von euch eigentlich geliebten und bevorzugten dunklen Ecken scheinen nun oftmals bedrohlich und unheimlich geworden zu sein. Jeder Schritt in einer noch unbekannten Gegend wird plötzlich ganz anders wahrgenommen. Toll, wie ION Storm hier mit der menschlichen Vorstellungskraft spielt und dem Spieler immer nur Fetzen des gesamten Kuchens präsentiert, um die Spannung lange aufrecht zu erhalten.

Da wird der Wachmann skeptisch?

Das trifft aber auch auf die Einsätze des Meisterdiebs selbst zu. Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen sind zwar die Areale nicht mehr so gross gehalten und lassen weniger Freiheiten zu, können jedoch mit durchdachtem Design dennoch punkten. Garrett muss schon gewaltig aufpassen, um nicht von der schlauen KI entdeckt zu werden, denn Wachposten verhalten sich zumeist ausgesprochen clever. Wer da einen niedergeschlagenen Gegner in einer beleuchteten Ecke liegen lässt, muss sich nicht wundern, wenn sein Kollege kurze Zeit später Alarm auslöst. Doch auch Krach, gelöschte Fackeln, gestohlene Gegenstände oder offene Türen sorgen für erhöhte Aufmerksamkeit der Wächter. Da helfen dann die Neuerungen wie beispielsweise die Kraxel-Handschuhe weiter, mit denen ihr euch an den Wänden in Sicherheit bringen könnt. Übrigens fiel der berühmte Seilpfeil dieser Neuerung zum Opfer. Thief-Fans kennen das grundlegende Prinzip der Garrett-Unsichtbarkeit: Je dunkler die Anzeige am unteren Bildschirmrand, umso eher die Wahrscheinlichkeit, dass ihr nicht entdeckt werdet.

Gelegentlich mussten wir über die KI aber auch lachen, denn unfreiwillig komisch erscheint so manche Szene, die sicher so nicht angedacht war von den Entwicklern. Wenn ein Wachmann sich mit seinem Kollegen verkeilt und euch brüllend davor warnt, dass er euch sicherlich gleich erwischen werde, während Garrett sich das Schauspiel aus drei Metern Entfernung ansehen kann, dann kann sich ein jeder angehende diebische Held ein selbiges Grinsen nicht verkneifen. Auch bemerkenswert: Eine Flucht über eine Leiter sorgt dafür, dass ihr eure Gegner abschütteln könnt. Fluchend stehen sie vor der Leiter und schimpfen euch einen Feigling, weil ihr sie doch so böse und hundsgemein stehen gelassen habt.

Thief - Deadly Shadows
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 14:04
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