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Crysis: Review

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Harte Kerle in tollen Klamotten

Kaum auf der Insel, kommen diese so genannten Nanosuits auch massiv zum Einsatz. Ausgestattet mit einer selbst erneuernden Energieversorgung, verbessern sie die Fertigkeiten der Elitekämpfer um ein Vielfaches. Dadurch wird der Soldat schneller, stärker oder in die Lage versetzt, eine gewisse Anzahl an Projektilen zu absorbieren. Als ob das nicht schon genug Spielerei wäre, macht der Anzug zudem auch noch für kurze Zeit unsichtbar. Da liegt es auf der Hand, dass die Armee nur auf ein Experimentierfeld gewartet hat.

Ein solch technisches Wunderwerk soll sich ja auch im Einsatz bewähren. Die durch den Nanosuit verbesserten Eigenschaften reichen aber nur kurzfristig aus, um aus einer Gefahrenzone zu entkommen, eine brenzlige Situation zu meistern oder einen höher gelegenen Ort zu erreichen. Die Energie ist schnell aufgebraucht und muss sich erst einmal wieder regenerieren. Um also effizient mit dem Anzug umzugehen, ist folgerichtig ein wenig strategisches Denken gefordert.

Besser ist es da, wenn man zusätzlich noch Deckung in der Nähe hat, um sich zu verstecken, während die Kampfklamotten sich wieder aufladen. Denn unverwundbar oder gar unsterblich ist man trotz der neuartigen Technik noch lange nicht. Wer aber seine Nanosuit-Fähigkeiten gut einsetzt, kann damit gnadenlose Vorteile erlangen, mit denen man den Feind überrascht - auf unangenehme und tödliche Weise, versteht sich. Dabei hat man es mit den Gegnern sowieso etwas leichter.

Crysis Bild

Zwar springen die Kontrahenten bei Beschuss aus dem Weg und suchen Deckung oder alternative Wege, aber wirkliche Intelligenzbolzen sind sie nicht. Problematischer ist es da eher, dass sie immer in Massen auftauchen. Zwei oder drei ist stets die Mindestzahl, in der der Spieler ihnen begegnet. Oftmals müssen aber auch ganze Stützpunkte eingenommen werden. Das ist der Moment, in dem man sich gut mit Munition eindecken und möglichst häufig seine Position wechseln sollte. Eine Deckung ist schnell weggeschossen und zwingt dann dazu, im ungünstigsten Moment die Flucht nach vorn anzutreten.

Etwas nervig kann in solchen Fällen auch die Autosave-Funktion sein. Kommt man an gewisse Punkte, speichert sie ohne Rücksicht auf Verluste ab. Eigentlich ein Grund zur Freude. Die kann sich aber ganz schnell in Frust umschlagen, wenn man mitten in ein Gefecht zurückspawnt und mit einem Schuss ins Gesicht begrüsst wird.

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Martin Weber am 24 Nov 2007 @ 08:17
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