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The Matrix - Path of Neo: Review

  Personal Computer 


Der Anfang zieht sich eigentlich so lang wie ein Hubba Bubba-Kaugummi in den 80er Jahren. Durchaus schmackhaft, aber ihr habt scheinbar unendlich lang daran zu kauen. Kein Wunder, führt euch Shiny doch auf eine gänzlich unerwartete Art und Weise in das Spielgeschehen ein. Ein Tutorial im eigentlichen Sinne gibt es nicht, vielmehr lernt ihr in den ersten gut einhundert Spielminuten immer mehr über die Steuerung und die Optionen von Neo. Das Spiel pausiert kurz und ein Textfenster erläutert die neuen Möglichkeiten. Dies stört den Spielablauf und die Atmosphäre nur sehr selten, denn zumeist pausiert das Spiel kurz bevor ihr aktiv werden müsst.

Wenn man es nüchtern betrachtet, unterscheidet sich das Spiel von Enter the Matrix in Sachen Gameplay nicht gross von Shinys neuem Werk. Und doch wird euch rasch auffallen, dass die Entwickler offensichtlich deutlich mehr Zeit für das Spiel hatten, denn die Umgebungen wirken deutlich ausgereifter und weisen zudem mehr Details auf. Dies gilt auch für das Kampfsystem, welches insgesamt besser ausfällt im direkten Vergleich. Zwar wirkt die Steuerung bei den Schusswechseln immer noch zu hektisch und nervös, doch gerade die Nahkampfaktivitäten machen deutlich mehr Freude als im ersten Matrix-Spiel. Im Spielverlauf seid ihr gelegentlich auch aufgefordert, euch einen Weg per Schleicheinlage zu suchen. Eine gute Idee der Entwickler, doch aufgrund der starken Konkurrenz à la Splinter Cell und Co., wirkt das Shiny-Machwerk in diesem Punkt wie eine schwache Kopie und mag nicht so recht begeistern. Da lassen die vielen Actionsequenzen schon deutlich mehr frohlocken, denn wenn Funken, Kugeln und Mauerstückchen durch die Gegend fliegen, während ihr euch elegant mit wehendem Mantel in Slow-Motion-Animation auf eure Widersacher stürzt, hat Path of Neo seine grössten und aufregendsten Momente zu bieten.

Frust und Freude in der Matrix

Der Schwierigkeitsgrad steigt mit zunehmender Spieldauer merklich an. Immer fiesere und stärkere Gegner warten auf euch und dies gilt nicht nur für die Zwischenbosse, die euch nach dem virtuellen Leben trachten. Die Ausnutzung der Spezialmanöver und Kampftechniken ist oftmals zwingend erforderlich, wenn Neo gegen die Agenten der Matrix bestehen will. Manche fiese Spielstelle schickt euch die kampfstarken Agenten gleich im guten Dutzend heran. Wohl dem, der da die Übersicht behält. Das alles wäre letztlich gar nicht so schlimm, wenn ihr zwischendurch speichern könntet. Doch die zu erreichenden Checkpoints liegen häufig zu weit voneinander entfernt und so kommt es hin und wieder zu Frustmomenten. Zwar habt ihr grundsätzlich nur zwei Angriffstasten zur Verfügung, doch in Kombination mit dem Focus-Modus, welcher euch die stylischen Zeitlupeneffekte ermöglicht, sehen die Kampfsequenzen schon sehr beeindruckend aus. Hier unterscheidet sich das Spiel von seinem indirekten Vorgänger enorm.

The Matrix - Path of Neo
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Markus Grunow am 11 Dez 2005 @ 01:31
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