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Anno 1503: Review

  Personal Computer 


Was ist eigentlich das Ziel des Spiel?

Anno 1503 bietet dem Spieler ein Endlosprinzip, das für unbegrenzten Spielspass sorgt. In der Kampagne bilden verschiedente Einzelmissionen ein ganzes. Aller Anfang ist schwer. Als einzelner Kapitän eines Schiffes besiedelt der Spieler zunächst eine Insel; und was als 180 bis 200 Seelen Gemeinde beginnt, endet in prunkvollen Schlössern, Burgen und Grossstädten. Missionsziele der unterschiedlichsten Arten erwarten die Siedler und Pioniere. Der Aufbau einer nahezu vollständig zerstörten Stadt, Krieg und Zerstörung, Verwüstung gegnerischer Zivilisation, Seeschlachten, Besiedlung neuer Inseln mit möglichst vielen Bürgern.

Eine schöne und ebenfalls sehr nützliche Neuerung im Vergleich zu Anno 1602 ist, dass in manchen Missionen die Möglichkeit besteht, einige Waren mit in die nächste Mission nehmen zu können. Das spannende daran ist, dass man niemals weiss, welche Waren man im nächsten Level benötigt. Es kann also passieren, dass sie unnütz sind und schnell in Geld umgesetzt werden müssen, aber wo ?

Die Kampagne ist geschafft!

Aber was nun? Deinstallieren? Nein! Wer das Spiel an dieser Stelle von der Platte wirft, der hat die Vielseitigkeit von Anno 1503 nicht wahrgenommen. Zehn verschiedene Szenarien warten nun darauf, vom Spieler gemeistert zu werden. Anno 1503 zeigt sein wahres Gesicht in der Bemessung des Schwierigkeitsgrades. Spätestens an dieser Stelle wünscht man sich nämlich des öfteren einen einfacheren Schwierigkeitsgrad, als es der kleinste ist. Überhaupt ist hier mit der Schwierigkeit sowie von Missionen als auch von Szenarien nicht gespart worden, was allerdings sehr häufig, besonders bei Anno-Neulingen, zu Frustrationen führen kann.

Wer sowohl die Kampagne als auch alle Szenarien durchgezockt hat, der könnte sich nun als ein wahrer Anno-Meister bezeichnen, wären da nicht noch die acht Endloskarten. Wer den ganzen Stress und Druck durch Angriffe, schnelle Besiedlung und pure Konzentration satt hat, der besiedelt in diesen Karten in aller Ruhe eine Insel und baut sich seine individuelle Stadt auf. Seine eigene Stadt, seine Insel und seine Untertanen. Ankurbeln der Wirtschaft, neue Siedlungen entdecken, fremde Kulturen erforschen oder einfach nur auf den Meeren reisen und handeln. Hier liegt die Kraft in der Ruhe, auch wenn die Umstellung von Stress auf Entspannung nicht gerade leicht fällt, gewöhnt man sich jedoch schnell daran. Der Sinn dieser Endlosspiele wird schnell klar. Die Bewohner der Stadt, die Pioniere, fordern je nach Fortschritt immer mehr Gebäude und sie steigen durch mehr Bildung, neue Handwerkskünste und einen gut laufenden Handel immer höher in ihrem Stand: von Pionieren zu Siedlern, von Siedlern zu Bürgern. Und zu guter Letzt, wenn der Handel den Höhepunkt erreicht hat, steigen die Bürger zu Kaufleuten auf und beginnen ein komplett eigenständiges Leben. Doch Vorsicht, wer es zulässt, dass seine Bewohner zu schnell in den Stufen steigen, der läuft Gefahr, zu wenig Nahrungsmittel beschaffen zu können oder die sonstigen Bedürfnisse der Menschen zu stillen.

Zusätzlich zur Schwierigkeit, alle Bedürfnisse der Bewohner zu stillen, drohen einige Katastrophen. Ob Feuersbrunst, Vulkanausbruch oder finstere Piraten, die dem Spieler nach dem Nahrungs- und Golddepot trachten, alles kann eine dramatische Situation darstellen, wenn es erst dazu kommt.

Auch andere Kulturen und Völker sind euch nicht immer freundlich gesonnen. Sie verbrauchen wertvolle Rohstoffe, die man ja ebenfalls gut brauchen könnte. Also heisst die Devise: Auf in die Schlacht!

Anno 1503
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Anno-1503


Admin am 06 Mrz 2005 @ 19:10
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