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Destiny 2: Review

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In der Ruhe liegt die Kraft

Unerwartete Talente zeigt Destiny 2 aber auch abseits der bombastischen Actionszenen. So befinden wir uns nach unserem Erwachen in der zerstörten Stadt kurze Zeit später in der Natur abseits jeglicher Zivilisation. Hier streifen wir durch schneebedeckte Landschaften und müssen uns nicht mit brutalen Aliens, sondern mit wilden Tieren und der allgegenwärtigen Einsamkeit auseinandersetzen. Dieser Abschnitt bringt mehr Emotion und Verletzlichkeit mit sich, als wir einem Sci-Fi-Shooter zugetraut hätten. Zudem sorgen hier einige kleinere Sprung- und Kletterpassagen für willkommene Abwechslung vom Shooter-Alltag. Besonders hervorheben lässt sich an dieser Stelle die rührende und wunderschöne Geigenmelodie, die den Moment in Stille perfekt einfängt und sich dann nach und nach zu einem epischen Soundtrack mit Chören und rhythmischen Elementen steigert. Hier wird der eine oder andere ganz sicher seinen persönlichen Skyrim-Moment erleben.

Dieser Rollenspiel-Ansatz wird später noch verstärkt, wenn wir das erste Mal die Farm erreichen. Hier sammeln sich zahlreiche Nicht-Spieler-Charaktere, die uns die Möglichkeit bieten, Aufträge anzunehmen oder Ausrüstung zu kaufen. Außerdem treffen wir hier im späteren Spielverlauf auf andere Mitspieler. Neben der Third-Person-Ansicht sind es auch die gegenwärtige mittelalterlich angehauchte Musik sowie die Dialoge zwischen den verschiedenen Charakteren vor Ort, die uns sofort an klassische RPGs erinnern und einen interessanten Kontrast zur Shooter-Action bilden. In der Farm erhalten wir auch unser Raumschiff, das es uns ermöglicht, zu Auftragszielen zu reisen und neue Regionen sowie die PvP- und Koop-Areale zu erreichen.

Verschiedene Gegnertypen garantieren intensive Kämpfe

Im Verlauf der Spiels warten verschiedene Feinde auf uns, wodurch wir es nicht nur mit regulären Gegnern, sondern zum Beispiel auch mit Jetpack-fliegenden Zeitgenossen, mit gefährlichen Scharfschützen oder mit Schutzschild tragenden Feinden zu tun bekommen. Aber auch flinke Kreaturen oder Nahkämpfer mit Lanzen warten an den unterschiedlichen Orten auf uns. Um gegen diese Vielfalt zu bestehen zu können, stehen uns klassische Schusswaffen, Waffen mit Kinect- und Energiemunition oder mächtige Spezialattacken zur Auswahl. Letztere lassen sich nutzen, sobald sie aufgeladen sind, und erweisen sich als äußerst tödlich, weshalb sie nur relativ selten genutzt werden können. Darüber hinaus stehen uns Granaten sowie ein Nahkampf-Angriff zur Verfügung, der uns bei Munitionsknappheit gerne Mal die Haut rettet.

https://www.youtube.com/watch?v=VNDV2oszZZI

Trefft andere Spieler

Wie bereits erwähnt, treffen wir in der Farm erstmals auf andere Spieler. Dies ist aber nicht der einzige Ort, an dem wir mit Mitspielern interagieren können. Vielmehr bietet uns das Spiel zahlreiche Multiplayer-Varianten an, die sowohl kooperativ als auch im PvP-Modus gespielt werden können. Der PvP-Bereich hört wie schon im Vorgänger auf den Namen "Schmelztiegel". Hier haben wir die Chance, in Viererteams gegen unsere Gegner anzutreten und uns in Spielvarianten wie "Vorherrschaft" oder dem Battle-Royal-artigen Modus "Survival" mit ihnen zu messen. Die Koop-Varianten ermöglichen es uns dagegen, verschiedene Aufgaben in kleineren Gruppen zu erledigen und uns zusammen mit Verbündeten herausfordernden Gegnern und Endbossen zu stellen. Die Multiplayer-Modi und Events können allerdings erst nach und nach gespielt werden, da eine bestimmte Stufe vorausgesetzt wird. Daher ist es in einigen Fällen erforderlich, einen Großteil der Kampagne durchzuspielen.

Destiny 2
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Daniel Walter am 10 Nov 2017 @ 16:40
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