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Mittelerde: Schatten des Krieges: Review

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Mit Mittelerde: Schatten des Krieges wird der Vorgänger Mordors Schatten nun endlich fortgesetzt. Wie sich der zweite Teil des Orkmetzlers geschlagen hat, zeigen wir euch in unserem Test.

In Mittelerde: Schatten des Krieges schlüpfen wir ein weiteres Mal in die Rolle des Waldläufers Talion, der es mit Saurons Schergen in Mordor aufnimmt. Durch die Verbindung mit dem Geist von Celebrimbor, dem Schmied des Einen Ringes, besitzt er außergewöhnliche Kräfte und ist zum Beispiel in der Lage, den Geist der Orkkrieger zu manipulieren und sie dadurch zu kontrollieren. Zu Beginn der Geschichte müssen wir Celebrimbor zunächst aus der Gewalt der Spinne Kankra befreien, die sich allerdings gar nicht so spinnenartig präsentiert, wie wir es erwartet haben. Ist dies geschafft, beginnt unser eigentliches Abenteuer in Minas Ithil in Gondor, wo wir einen Angriff der Orks abwehren müssen und uns dadurch ohne Umwege mitten im Spielgeschehen befinden. Anschließend entlässt uns Schatten des Krieges in eine große offene Spielwelt, die auch abseits der Geschichte einiges zu bieten hat, wie wir euch im Verlauf des Tests noch zeigen werden.

Packende Nahkämpfe und ein Paradies für Schleicher

Wie bereits in Teil 1 bietet uns Schatten des Krieges ein äußerst temporeiches Kampfsystem, das in seinen Grundzügen an Spiele wie Assassin's Creed oder die Arkham-Reihe erinnert. In den Nahkämpfen bekommen wir es zumeist mit regelrechten Scharen an Orks zu tun, die gerade in den Städten und kleineren Lagern von allen Seiten kommen, sobald sie unseren Angriff bemerkt haben. Um in den Auseinandersetzungen zu bestehen, müssen wir stets aufmerksam sein, um die Symbole über den Köpfen unserer Feinde, die eine bevorstehende Attacke ankündigen, rechtzeitig zu erkennen. Gelingt dies, können wir die Schläge mit einem guten Timing unsererseits kontern und auch gegen größere Gruppen bestehen. Besondere Highlights im Nahkampf sind die äußerst brutalen Finishing-Moves, die die ohnehin schon heftige Darstellung des Vorgängers noch einmal toppen. All diejenigen, die der direkten Konfrontation lieber aus dem Weg gehen, können sich natürlich auch leise fortbewegen und Fähigkeiten wie die Schleichtötung einsetzen. Um hierbei erfolgreich zu sein, ist es erforderlich, Bewegungen der Feinde in der Nähe gut im Auge zu behalten, um eine Alarmierung der übrigen Gegner in der Umgebung zu vermeiden.

Wer die gegnerischen Reihen schon einmal aus der Ferne ausdünnen möchte, kann darüber hinaus auf einen Bogen zurückgreifen. Hierbei müssen wir aber natürlich beachten, dass der Bogen, der mit elbischen Pfeilen ausgestattet wird, Munition verbraucht. Diese finden wir zur Genüge in unserer Umgebung, und da die Pfeile glücklicherweise sogar auf der Karte markiert sind, fällt die Suche danach auch meist recht kurz aus. Zudem steht uns neben unseren Schwertern eine Gleve (elbischer Kampfstab) zur Verfügung, die wir allerdings nicht ausrüsten, sondern lediglich temporär nutzen können, indem wir auf unser Geister-Alter-Ego zurückgreifen.

Unsere Feinde werden sich an uns erinnern

Wie bereits im ersten Teil erwarten uns nicht nur gewöhnliche Orks zu Fuß oder auf dem Rücken diverser Kreaturen, sondern auch deren mächtige Hauptmänner. Um diese aufzuspüren, müssen wir beim Durchstreifen der Spielwelt auf entsprechende Markierungen achten, die uns spezielle Orks anzeigen, denen wir Informationen entlocken können. Hierfür müssen wir sie zunächst isolieren, um sie dann mit mithilfe unserer besonderen telepathischen Fähigkeit zu packen und ihren Geist zu kontrollieren. So finden wir je nach Ork, den wir verhören, unterschiedliche Informationen über die Hauptmänner heraus, vom Standort bis hin zu individuellen Schwächen.

Wenn wir endlich vor einem der Hauptmänner stehen, werden uns diese Infos sehr nützlich sein, denn einige der Anführer sind zum Beispiel immun gegen Fernangriffe, haben aber eine Schwäche gegenüber Schleichangriffen. Um den jeweiligen Hauptmann, der meistens auch noch über starke Leibwächter verfügt, effektiv zu bekämpfen, sollten wir im Vorfeld daher möglichst viele Informationen sammeln.

Mittelerde: Schatten des Krieges
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Daniel Walter


Mittelerde-Schatten-des-Krieges


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Daniel Walter am 19 Okt 2017 @ 07:38
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