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Ghost Recon - Wildlands: Review

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Mehr kooperative Spiele braucht die Welt. Ubisoft hat die Rufe erhört und mit Ghost Recon: Wildlands eine Open World geschaffen, in der wir uns endlich wieder gemeinsam mit Freundinnen und Freunden austoben dürfen. Ob der neuste Ableger der Taktik-Shooter-Reihe etwas taugt und wirklich so viel Spaß macht, wie Ubisoft es verspricht, das haben zwei unserer Kollegen gemeinsam für euch herausgefunden.

Sweet home Bolivien

Eines der größten Features, mit denen Wildlands wirbt, ist die Freiheit, mit der wir Bolivien offen erkunden können. Und bereits die ersten Spielminuten machten klar, dass es sich auch lohnen wird – allein schon der Aussicht wegen, die uns das bergige Land bietet. Die Grafik ist fantastisch (auch wenn es einen ersten Patch brauchte, um sie, für die vorhandene Technik, auch angemessen flüssig bestaunen zu dürfen) und mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Die dichten Wälder, die kurvigen Straßen am Abhang entlang und die schneebedeckten Berge lassen einen immer tiefer in die Spielwelt eintauchen. Und überall gibt es etwas zu entdecken, seien es ein paar Santa-Blanca-Lakaien, die gerade Rebellen festnehmen, oder ein Auffahrunfall mit der Unidad, der Armee Boliviens. Unser persönliches Highlight sind die Bauern, die am Wegesrand versucht haben, einen brennenden Traktor zu reparieren.

Auch gibt es viel zu erleben in Bolivien. Über die ganze Karte verstreut gibt es kleine Aufgaben, darunter ein Überfall auf einen Konvoi, der Diebstahl eines Helikopters oder einfach nur simples Looten in Form von Fertigkeitspunkten, Ressourcen und Waffenkisten. Das Ganze ist zwar nicht sehr abwechslungsreich und schon gar nicht revolutionär, wird aber auch nie langweilig oder gar nervig, da es meistens recht schnell geht und mal leicht, mal schwierig ist.


Fast genauso wenig Abwechslung bieten leider die Hauptmissionen. Bei denen wird nämlich schnell klar, dass diese immer wieder nach Schema F ablaufen. Wir kommen in ein neues Gebiet, sammeln Infos, um die Questlocations freizuschalten, töten ein paar Gegner (bei den generischen Widersachern erübrigt sich das Gendern an dieser Stelle), sammeln etwas ein oder jagen etwas in die Luft, und schon geht's weiter zum nächsten Punkt. Lediglich die Konfrontationen mit den Bossen bieten ein wenig mehr spielerische Tiefe. So schleichen wir uns das eine Mal in eine Folterkammer, und beim nächsten Mal finden wir uns mir nichts dir nichts in einer wilden Verfolgungsjagd wieder.

Und damit wäre schon alles zu den Aufgaben in Ghost Recon: Wildlands gesagt, denn viel mehr gibt es nicht zu tun. Ein wenig schade, denn in die große Open World hätte noch viel mehr reingepasst. Das bedeutet aber keinesfalls, dass es wenig zu tun gibt. Ganz im Gegenteil: Die Karte ist gespickt mit besagten Aufgaben, es sind nur leider immer wieder die gleichen. Kombiniert mit der großen Welt ergibt dies jedoch reichlich (repetitive) Spielzeit.

Ghost Recon - Wildlands
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Jakob Gustavs

Ghost-Recon---Wildlands


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Jakob Gustavs am 28 Mrz 2017 @ 17:13
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