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LawBreakers: Review

  Personal Computer 

Mit LawBreakers versucht ein weiterer Helden-Shooter, Blizzards Overwatch die Krone zu entreißen. Ob diese sehr viel erwachsenere Variante dem Erfolgstitel um Heldin Tracer gefährlich werden kann, zeigen wir euch in unserem Test.

LawBreakers ist wie Overwatch ein reiner Online-Ego-Shooter. Daher ist das Menü auch sehr übersichtlich gehalten und hält neben Tutorials, die uns die verschiedenen Heldenklassen, Karten und Spielmodi anhand von YouTube-Videos vorstellen, lediglich zwei Möglichkeiten bereit, um ins Spiel zu starten. So können wir entweder ein schnelles Match starten, bei dem automatisch zwischen den verschiedenen Spielmodi und Karten gewechselt wird, oder uns für den Custom-Modus entscheiden. Dieser ermöglicht es, unseren Lieblingsspielmodus aus den fünf verfügbaren auszusuchen und auf einer beliebigen Karte zu starten. Hier haben wir zudem die Chance, die Spielregeln an unsere persönlichen Vorlieben anzupassen und zum Beispiel die Spiellänge zu verändern, indem wir das Zeitlimit oder die zum Sieg benötigten Punkte variieren. Auch können im Custom-Modus bestimmte Heldenklassen gesperrt werden, um den Schwerpunkt des Spiels zu verlagern. Auf diese Weise sind spannende Matches gegen Freunde möglich, bei denen wir nach unseren Regeln kämpfen können.

An Klassen mangelt es nicht

Das Spiel bietet uns acht spielbare Klassen, die auf jeder der beiden konkurrierenden Seiten, nämlich Law und Breakers, ausgewählt werden können. Pro Klasse gibt es jeweils nur einen Charakter, wodurch die Wahl für eine bestimmte Figur auch automatisch die Klassenwahl bedeutet. Hier unterscheidet sich das Spiel vom Genreprimus Overwatch, bei dem es lediglich vier spielbare Klassen gibt, die aber jeweils mit deutlich mehr Charakteren aufwarten. Um euch einen Überblick über die spielerischen Möglichkeiten zu geben, stellen wir euch die Klassen nachfolgend vor.

Los geht es mit der Phantom-Klasse, die sowohl im Nah- als auch im Fernkampf punkten kann. Während für Gefechte aus nächster Nähe ein Schwert zur Verfügung steht, nutzen Phantome für die Distanz eine Maschinenpistole. Hier bietet das Spiel eine sehr nützliche Funktion, da sich anhand der Farbe des Fadenkreuzes erkennen lässt, ob ein Nahkampfangriff beim ausgewählten Gegner gerade tödlich wäre oder nicht. Dadurch können wir abwägen, ob sich ein solcher lohnt. In Sachen Bewegung punktet die Klasse mit Dreifachsprüngen und der Möglichkeit eines Wandsprungs. Der Seraph ist hingegen eine gute Wahl für Duelle, da er nicht nur sehr beweglich ist, sondern auch eine Menge Schaden aushält. Darüber hinaus ist auch die Kombination aus Maschinenpistole in der einen sowie Pistole mit Ladungsschuss in der anderen Hand interessant. Die beiden Waffen lassen sich mit je einer Maustaste individuell abfeuern und außerdem einzeln nachladen. Als Bewegungsart hat die Klasse eine Teleportfunktion zu bieten, die ähnlich wie bei Tracer aus Overwatch über drei Ladungen verfügt.

Die Exekutor-Klasse offenbart sich als klassischer Tank. Um mit der klassenspezifischen Shotgun Schaden zu verursachen, müssen wir sehr nahe an die Feinde heran. Darüber hinaus kann die Klasse ein Bajonett als tödliche Nahkampfwaffe nutzen. Weitere Spezialitäten sind ein lang anhaltender Sprint sowie ein nutzbares Schild, mit dem gegnerische Angriffe abgewehrt oder Feinde eingesperrt werden können. Der Medikus ist dagegen für all diejenigen, die gerne als Heiler unterwegs sind, die richtige Wahl. Er wird von Drohnen begleitet, die zu verletzten Verbündeten geschickt werden können, um diese zu heilen. Die Klasse besitzt aber auch eine effektive Selbstheilungsfunktion. Wer gerade keinen Medikus in der Nähe hat, kann aber auch auf stationäre Heilungsbereiche sowie Medipacks innerhalb der einzelnen Karten zurückgreifen, um die Lebenspunkte zu regenerieren. Der Medikus ist darüber hinaus in der Lage, mithilfe eines Hoverpacks in die Luft zu steigen, um Feinde von dort aus anzugreifen.

Wenn ihr euch für den Titan entscheidet, stehen euch Waffen zur Verfügung, die einen enormen Flächenschaden verursachen. Hierzu zählt neben einem Raketenwerfer auch eine Strahlenkanone. Interessanterweise kann der Raketenwerfer auch als Fortbewegungsmöglichkeit genutzt werden, indem wir ihn abfeuern, wenn wir in der Luft sind. Der Rückstoß befördert uns dann in die entgegengesetzte Richtung, was ein schnelles Vorankommen sowie unberechenbare Wendemanöver möglich macht. Der Veteran ist wiederum eine sehr ausgeglichene Klasse, die nicht nur gut Schaden austeilen, sondern auch einstecken kann. Er punktet mit seinen beiden Waffen, einem Sturmgewehr sowie einer Blitzkanone, sowohl im Nah- als auch im Fernkampf. Mithilfe von EMP-Granaten ist er zudem in der Lage, die Fähigkeiten der Feinde kurzzeitig zu blockieren.

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Daniel Walter

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Daniel Walter am 13 Sep 2017 @ 14:34
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