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Carrier Command - Gaea Mission: Review

  Personal Computer 

Weniger ist mehr?

In Carrier Command: Gaea Mission gibt es gerade einmal zwei Einheitentypen: den fliegenden Manta sowie das Amphibienfahrzeug Walrus. Je vier Einheiten pro Typ finden gleichzeitig im Bauch eures Carriers Platz. Dort könnt ihr auch Änderungen an der Ausrüstung vornehmen. Neben der Panzerung lassen sich ebenso unterschiedliche Waffenteile montieren. Diese reichen von einfachen MGs über Granaten und Raketen bis hin zu tödlichen Lasern. Per üblichem Schere-Stein-Papier-Prinzip richten die Waffen unterschiedlich viel Schaden an. Panzerung und Waffentyp wirken sich ebenso - zumindest ein wenig - auf die Optik eures Fahr- oder Flugzeuges aus. Nachschub wird - genügend Rohstoffe vorausgesetzt - in der ausgewählten Heimatbasis auf Knopfdruck hergestellt und per U-Boot automatisch an euer Mutterschiff geliefert. Per Spezial-Ausrüstung könnt ihr feindliche Kommandozentren knacken und so die Insel vollständig unter eure Kontrolle bringen. Das Zerstören des Rechenzentrums ist ebenfalls erlaubt und ermöglicht euch die Ausrichtung - Produktion, Rohstoff, Verteidigung - der Insel zu ändern, wobei dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nimmt.

Carrier Command - Gaea Mission Bild
Per strategischer Übersichtskarte könnt ihr euren Flugzeugträger ganz Strategiespiel-typisch über die Inselwelt schippern lassen. Bis ihr eine andere Insel erreicht habt, dauert es jedoch eine ganze Weile. Immerhin könnt ihr von Insel zu Insel per Zeitraffer springen, wenngleich selbst dieses Insel-Hopping mitunter einige Minuten in Anspruch nimmt. Sicherlich ein Grund dafür, dass Bohemia Interactive auf einen Mehrspielermodus verzichtet hat, da eine Partie durchaus Tage oder Wochen dauern könnte. Für entfernte Inseln müsst ihr mehrere Zwischenstopps einlegen, da der Treibstoff für eine so weite Fahrt nicht ausreicht. Auch eure Mantas und Walrusse können per Strategiekarte mit Hilfe von Wegpunkten über die Inseln gejagt werden. Die Treibstoffanzeige müsst ihr dabei genauso stets im Blick haben wie etwa die Lebens- und Munitionsanzeige. Alle drei Elemente lassen sich an auf den Inseln befindlichen Tankstellen wieder aufladen, so dass ihr nicht immer zum Carrier zurückkehren müsst. Andere Gebäude einer Insel können, wenn sie zerstört werden, die Verteidigung schwächen. Meistens müssen vor der Übernahme des feindlichen Hauptquartiers auch noch überall auf der Insel versteckte Störsender oder Firewalls gehackt werden.

Wie man sich selbst ein Bein stellt

Bohemia Interactive lässt euch bei der Eroberung der Inseln völlig freie Hand. Wie ihr ein Eiland angreift, bleibt vollständig euch überlassen. Aufklärungsdrohnen können dabei einen ersten Überblick über mögliche Schwächen in der Verteidigung aufzeigen, die sich ausnutzen lassen. Getreu dem Motto "Selbst ist der Mann" solltet ihr den Angriff lieber dann doch persönlich an vorderster Front führen. Dazu könnt ihr zu jeder Zeit selbst das Steuer einer Einheit übernehmen und aus der Ego- sowie einer Third-Person-Ansicht den Abzug betätigen. Und das ist auch leider bitter nötig, denn die KI ist in Carrier Command noch meilenweit davon entfernt, wirklich ausgereift zu sein. Selbstständig kriegen eure Einheiten nämlich so gut wie nichts hin. Bäume, Gebäude und selbst gerade Strassen werden zu einem nahezu unüberwindbaren Hindernis, sobald die sechs Reifen eines Walrus festen Boden berührt haben. Die KI lässt euch im jetzigen Versionsstatus fast verzweifeln, und ohne ein beherztes Eingreifen eurerseits würde manches Mal eine Einheit den Weg zum Zielpunkt wohl niemals finden. Diese KI-Schwäche betrifft auch eure Feinde, die sich gerne einmal selbst zu Schrott fahren, wenn sie immer und immer wieder gegen die gleiche Mauer mit voller Geschwindigkeit rasen. Fliegende Einheiten erreichen, dank nicht vorhandenen Hindernissen in der Luft, wesentlich schneller ihr Ziel.

Carrier Command - Gaea Mission
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Alexander Boedeker am 25 Okt 2012 @ 06:57
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