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Cities in Motion: Review

  Personal Computer 

Technik, die beeindrucken kann

Grafisch ist Cities in Motion mit dem Verkehrsgiganten oder anderen Vertretern dieses Genres kaum zu vergleichen. Die Entwickler haben es tatsächlich geschafft, glaubwürdige und lebendige Städte zu kreieren. Der enorm hohe Wuselfaktor mit Tausenden von Fussgängern und Autos auf den Strassen lädt oftmals zum blossen Verweilen ein. Überall gibt es etwas zu entdecken. Cities in Motion ist mit einer Modelleisenbahn im Keller zu vergleichen; es macht einfach Spass, den emsigen kleinen Bewohnern beim Reisen durch die Stadt zuzuschauen. Je nach Epoche - Cities in Motion bietet eine Zeitspanne von 1920 bis 2020 - ändern sich nicht nur die Verkehrsmittel, sondern die komplette Stadt erhält ein Facelifting. Neue Gebäude werden gebaut, zudem weichen die Oldtimer moderneren Karosserien, und auch die Kleidung der Bewohner fällt ein wenig neumodischer aus. Allzu lange solltet ihr euch allerdings nicht von der Optik blenden lassen, denn ansonsten verpasst ihr wichtige Entscheidungen, die eure volle Aufmerksamkeit verlangen.

Überfüllte Strassen sind jedoch nicht nur in der Realität ein Problem, auch in den vier Metropolen in Cities in Motion bildet sich des Öfteren ein Stau. Dann kommen weder Busse noch Trams an das vorgegebene Ziel und die wartenden Fahrgäste verlieren schnell die Geduld. Zwar gehören solche Autoschlangen auch zum Bild einer modernen Grossstadt, im Spiel sind sie jedoch ab einer gewissen Grössenordnung nur noch nervig. Insbesondere dann, wenn der Stau fast sämtliche Haupt- und Nebenstrassen erfasst. Zwar wurde das Verkehrsaufkommen durch einen ersten Patch anscheinend ein wenig reduziert, dennoch kommt es gelegentlich zu einem derart grossen Verkehrskollaps, dass einfach nichts mehr geht. Die den Verkehr regelnden Elemente haben, genauso wie Schwarzfahrer, leider nur den Status eines Placebo-Effekts.

Cities in Motion Bild
Überarbeitungsbedürftig ist die Menüführung, die einige Bequemlichkeiten vermissen lässt. Geöffnete Informationsfenster müssen mühsam per X-Schaltfläche geschlossen werden; ein Klick auf die rechte Maustaste wäre komfortabler gewesen. Auch das Fehlen einer automatischen Speicherung des aktuellen Spielstandes wäre ein wünschenswertes Feature für einen zukünftigen Patch. Leider werden auch sämtliche aktiven und inaktiven Routen nach dem erneuten Laden eines Spielstandes grafisch in der Spielwelt angezeigt, so dass man diese erst alle einzeln wieder abwählen muss, um nicht von der Informationsflut erdrückt zu werden. Auch das Verlegen von Schienen für Strassenbahnen hätte einfacher gelöst werden können, denn eine Kurve lässt sich nur durch mehrmaliges Klicken mit der Maustaste erfolgreich bebauen.

Cities in Motion
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Alexander Boedeker am 01 Mrz 2011 @ 10:26
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