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Might & Magic - Heroes VI: Review

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Hat man mal genug von anstrengenden Echtzeitschlachten, sind die Heroes of Might and Magic-Titel seit Mitte der 1990er schon immer eine willkommene Abwechslung. Gemütlich führt man seine Helden zu Ruhm und Ehre, entscheidet zahlreiche Schlachten mit nur wenigen Mausklicks. Nicht nur die zahlreichen Fans halten den dritten Teil immer noch für den besten der Reihe. Kann der neueste Ableger an alte Stärken anknüpfen?

Weniger Umfang, mehr Spass?

Mehr als fünf Jahre ist es schon her, seit der fünfte Teil der Reihe erschien. Anfänglich wurden Befürchtungen in der Fanszene laut, dass Ubisoft mit Teil 6 durch einige grundlegende Veränderungen das Spielerlebnis verschlechtern könnte. Nur vier Rohstoffe, die weggelassene Stadtansicht und das freiere Skill-System - dies klang mehr nach Mainstream, als nach intensivem Rundenstrategiefest.

Am grundsätzlichen Spielprinzip hat man dabei aber kaum etwas geändert. Wie gehabt steuert ihr mit einer begrenzten Anzahl an Bewegungspunkten eure angeworbenen Helden und Einheiten Zug für Zug durch eine schön gestaltete Märchenlandschaft. Auf euren Reisen durch die Welt trefft ihr unterwegs auf mächtige Kreaturen, die Ortschaften, Artefakte, Schätze oder Wegpunkte bewachen. Mit euren Helden zieht ihr in die Ferne, um Rohstoffminen zu erobern oder die Wächter von Schätzen zu besiegen, um so an das begehrte Gold zu gelangen. Weitere Rohstoffe im Spiel sind Edelsteine, Holz, Erz und Gold. Habt ihr einmal einen Rohstoff in nicht ausreichender Menge verfügbar, könnt ihr ihn im Marktplatz zu überteuerten Preisen erwerben oder tauschen.

Fünf Fraktionen bietet das Spiel. Neben den aus früheren Versionen bekannten Partien Zuflucht, Necropolis, Inferno und Bastion, steht eine fünfte neue Fraktion zur Verfügung. Das Wasservolk Sanktuarium kann sich frei über das nasse Element bewegen und hat natürlich auch entsprechende magische Fertigkeiten im Gefecht zu bieten. Wassergeister, Haigestalten und gigantische Frösche zählen zu den Einheiten der neuen Fraktion, die stilistisch an japanische Mythenwesen erinnern. Weggelassen hat man dafür die Elfenfraktion Schutzwall und die Echsenwesen der Festungfraktion.

Die Kampagne lässt euch allmählich ins Spiel hineinfinden. Wer sich bislang noch nicht mit der Reihe auseinandergesetzt hat, wird so kontinuierlich in die taktischen Kniffe eingewiesen. Präsentiert wird die Geschichte in nicht besonders ansehnlichen Ingame-Sequenzen. Auch die Hintergrundgeschichte selbst gewinnt keinen Innovationspreis, letztlich muss sie das aber auch nicht. Ein Orkschamane verbündet sich mit Dämonen und dürstet nach Rache, da sein naturverbundenes Volk von den Menschen abgeschlachtet wurde. So kommt es zu einem Bündnis zwischen Orks und Menschen, um dem durchgedrehten Orkschamanen Einhalt gebieten zu können.

Might & Magic - Heroes VI
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Markus Grunow


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Markus Grunow am 25 Okt 2011 @ 18:17
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