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Geheimakte Tunguska: Preview

  Personal Computer 


Bei der Präsentation sorgt das Spiel bereits in der Preview-Version für Aufsehen. Die sehr schön gerenderten Hintergründe des Spiels weisen nicht nur eine hohe Detailfülle auf, sondern überzeugen auch durch ihre mannigfaltigen Schauplätze. Es gibt überall viel zu entdecken für Abenteureraugen. Einige Animationen in der Umgebung beleben die Umgebungen und die nahezu fotorealistischen Texturen sorgen für viel Glaubwürdigkeit der Örtlichkeiten. Der Integration der 3D-Objekte in diese Umgebungen wurde offensichtlich viel Zeit gewidmet. Denn sowohl die Spielfiguren samt ihrer tollen Mimik als auch Gegenstände und die Ausleuchtung der gesamten Szenerie wirken wie aus einem Guss. Kein Wunder, dass man da mal das eine oder andere Detail schlichtweg übersehen kann.

Überhören kann man die gelungene Sprachausgabe nicht. Sprecher wie die deutsche Stimme von Angelina Jolie sorgen für eine professionelle Vertonung der Charaktere. Im Vorabtest nervte uns lediglich ein kleines Mädchen, die irgendwie an ein verrücktes Kleinkind aus dem Klassiker Sanitarium erinnerte. Die bislang gespielten Rätsel und Gespräche überzeugen mit Witz, Esprit und Einfallsreichtum. Zwar hat man die eine oder andere Knobelei auch schon ähnlich in anderen Abenteuern erlebt, doch die teils komischen Kommentare der Charaktere verleihen den Rätseleien oftmals einen ganz eigenen Charme.

Rätselkost schmeckt bislang gut

Klassische Schieberätsel gibt es nur wenige, vielmehr konzentrierten sich die Entwickler darauf, euch auch mal unverbrauchte Rätselkost zu präsentieren. Ein Beispiel gefällig? Um einen Telefonanruf eines in einem Tagebuch verzeichneten anderen Wissenschaftlers abhören zu können, funktioniert ihr seine Hauskatze zum Spion um und klebt ihr ein Handy mit Aufnahmefunktion ans Fell. Keine Sorge, das Haustier kommt dabei nicht zu schaden. Blöd nur, dass das Viech das Handy im Haus verliert. Also flugs einen Kescher bauen aus Besenstiel, Müllsack, dem Griff eines Eimers und genügend Klebeband. Improvisation deluxe, aber es klappt.

Die Geschichte wird gelegentlich von toll gemachten Zwischensequenzen vorangetrieben. Dabei kommt sogar Spannung auf. So seht ihr beispielsweise aus einer Perspektive, wie Nina beobachtet wird. Wie in einem spannenden Kinofilm möchtet ihr eurer Heldin fast zurufen "Pass auf!", doch da liegt sie auch schon nach dem nächsten Bildschnitt am Boden. Diese Sequenzen tragen aber nicht nur zur Atmosphäre bei, sie vermitteln euch auch hin und wieder einen Überblick über mögliche Rätsel in der nächsten Spielumgebung.

Geheimakte Tunguska
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Markus Grunow am 14 Aug 2006 @ 19:04
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