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Fear the Wolves: Preview

Personal Computer 
Hersteller: Vostok Games
Publisher: Focus Home Interactive
Genre: Action: 3D-Shooter
Mit Fear the Wolves versuchen die S.T.A.L.K.E.R.-Macher, auf den Battle-Royale-Zug aufzuspringen. Ob es der Titel schaffen könnte, sich aus der Masse an Mitbewerbern herauszuheben, zeigt euch unsere Vorschau.

Ein Stück Kuchen, bitte

Aktuell führt am Battle-Royale-Genre kaum ein Weg vorbei. Nicht nur, dass PUBG und Fortnite seit Monaten die Spiele-Schlagzeilen dominieren, auch große Shooter-Reihen wie Call of Duty oder Battlefield nehmen sich den Erfolg der genannten Vertreter zu Herzen und werden in ihren neuesten Ablegern mit einer solchen Spielvariante aufwarten. Da zurzeit jeder versucht, eine Scheibe vom Kuchen abzubekommen, wird es aber auch immer schwerer, sich im Battle-Royale-Genre zu behaupten. Mit Fear the Wolves, das sich aktuell im Early Access bei Steam befindet, wagen Vostok Games und Focus Home Interactive einen Versuch, der in vielerlei Hinsicht überraschen kann.

Bewährtes Prinzip mit interessanten Ergänzungen

Wer Fear the Wolves startet, hat zunächst die Chance, einen eigenen Charakter zu erstellen. Hier warten einige vorgefertigte männliche und weibliche Figuren auf uns, die sich zunächst nur sehr rudimentär anpassen lassen. Es gibt ein paar wenige Köpfe, diverse Frisuren und Kopfbedeckungen. Viel Auswahl ist hier aktuell allerdings noch nicht vorhanden. Platzhalter für Accessoires oder auch für weitere Kleidungsstücke verraten uns aber, dass hier weitere Objekte hinzugefügt werden können. Sieht unser Kämpfer so aus, wie wir es uns vorgestellt haben, geht es ohne Umwege ins Spiel. Es gibt nur einen Spielmodus ohne Map-Auswahl. So finden wir uns wenige Augenblicke später in einem Areal wieder, in dem sich die Spieler vor Beginn der eigentlichen Partie schon ein wenig die Beine vertreten können, also exakt so, wie wir es aus PUBG oder Fortnite kennen. Sind genügend Spieler an Bord, startet der Helikopter in Richtung des eigentlichen Spielareals. Hier fällt schon der erste kleine Unterschied ins Auge, denn im Gegensatz zu den genannten Konkurrenten steht uns in Fear the Wolves zu Beginn nicht die ganze Karte zur Verfügung, sondern nur ein Teilbereich. Dieser ändert sich aber in jedem Match, sodass hier schon für etwas mehr Abwechslung gesorgt ist, als wir es gewohnt sind.

Sobald wir uns für einen geeigneten Absprungort entschieden haben und mit dem Gleiter in Richtung Boden gesegelt sind, beginnt das bekannte Spiel. Wir rennen also geduckt durch die postapokalyptische, radioaktiv verseuchte Spielwelt und durchstöbern verlassene Häuser, Barracken oder gestrandete Schiffe auf der Suche nach Waffen, Rüstung oder Aufbewahrungsmöglichkeiten wie einen Rucksack. Was dann folgt, entspricht weitestgehend dem bekannten Prozedere, das heißt, die Karte wird zunehmend kleiner und der Raum zum Verstecken geringer. Dadurch stehen sich am Ende die letzten Überlebenden mehr oder weniger schutzlos gegenüber und müssen beweisen, wer das Zeug zum Sieger hat. Das klingt alles noch recht vertraut. Was Fear the Wolves anders und vielleicht auch besser macht als die Konkurrenz, erfahrt ihr nachfolgend.

Ein Battle-Royale-Experiment

Sobald man sich ein wenig durch die Spielwelt bewegt hat, fällt auf, dass man nicht nur die anderen Spieler im Auge behalten muss. Wie aus dem Nichts stehen wir plötzlich vor einem Rudel mutierter Wölfe, das uns mit leuchtend roten Augen anstarrt und kurz darauf angreift. Außerdem tauchen überall ohne Vorwarnung kaum sichtbare Anomalien auf, die uns innerhalb kurzer Zeit eine Menge Lebensenergie abziehen, wenn wir uns nicht rechtzeitig entfernen. Dadurch gewinnt das an sich reine PvP-Erlebnis des Genres einen interessanten PvE-Aspekt, der die Spielwelt nicht nur zum Schauplatz, sondern zum Spiel-Element macht. Diese Tatsache wird noch weiter verstärkt, da wir es in Fear the Wolves mit wechselnden Wetterbedingungen zu tun haben. Dabei handelt es sich aber nicht nur um hübsche optische Erscheinungen, die zur Atmosphäre des Spiels beitragen. Das Wetter hat auch Einfluss auf unser Spiel – zwar keinen entscheidenden, aber dennoch einen merklichen. So laufen wir zum Beispiel etwas langsamer, wenn es um uns herum stürmt und sich die Bäume fast bis zum Boden biegen. Bei extremer Hitze wirken dagegen die Medipacks weniger gut, sodass auch hier ein Einfluss spürbar ist. Die dritte und in meinen Augen sogar wichtigste Abweichung vom gängigen Battle-Royale-Prinzip ist aber die Verkleinerung des Spielfeldes. So zieht sich in Fear the Wolves nicht etwa ein Kreis um die Spielwelt, wie wir es aus PUBG und Co kennen. Stattdessen tauchen auf der ganzen Karte zunehmend kleine rote Quadrate auf, die sich fortan nicht mehr betreten lassen, ohne dass man dort Schaden nimmt. Da diese Bereiche überall auftreten können, ist das Spiel deutlich weniger vorhersehbar als bei der gängigen Vorgehensweise mit der kreisförmigen Verkleinerung, was die schrumpfende Spielwelt auch zu einer größeren Bedrohung macht.

Fear the Wolves
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Daniel Walter


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Daniel Walter am 13 Sep 2018 @ 13:33
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