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HTC: HD2 Hardware Test

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Mit HTC Manila revolutionierte HTC vor einigen Jahren die Bedienoberfläche von Windows Mobile, verabschiedete sich doch endlich die etwas in die Jahre gekommene Windows-Oberfläche in den Hintergrund. Die wichtigsten Funktionen des Geräts konnten nun bequem per Finger erreicht werden. HTC Sense in Version 2.5 auf dem HD2 löst nun Manila ab. Dieses HTC Sense ist allerdings nicht mit dem namentlich identischen Pendant vom HTC Hero vergleichbar. Kann man sich auf einem HTC Android-Handy den Startbildschirm komplett selbst gestalten, bietet die Sense-Oberfläche auf Windows Mobile-Geräten etwas weniger Individualisierungsmöglichkeiten, folgt alles doch einem mehr oder weniger fest vorgegebenen Muster. Nichtsdestoweniger sieht die neue Bedienoberfläche auch auf dem HTC HD2 perfekt aus und lässt sicherlich so manchen iPhone-Besitzer vor Neid erblassen.

Neben der Möglichkeit, Telefonkontakte als Favoriten direkt auf der Startseite einzurichten, könnt ihr auch schon einen Blick auf das Wetter und die Aktienkurse werfen. Ferner lassen sich mit HTC Sense Lieder direkt ansteuern und abspielen, Fotos anzeigen und SMS / E-Mails als Vorschau betrachten. Wer Manila bereits kennt, der freut sich über die Neuerungen in HTC Sense. So gibt es beispielsweise auf der Startseite unter der Uhr neun Programmplätze, die sich nach Belieben mit Kontakten, Programmverknüpfungen oder Lesezeichen füllen lassen. Ebenfalls neu ist das Wetterhintergrundbild. Erlaubt ihr eurem Gerät, aktuelle Positionsdaten über das Netzwerk zu beziehen, zeigt euch die Startseite das aktuelle Wetter an dem Ort an, wo ihr euch gerade befindet. Regen, Schnee, Sonne, Mond und Wolkenbrüche mit Bitzen lassen euren Startbildschirm mit hübschen Animationen lebendig werden - eine nette Spielerei.

HTC Bild
Kräftig geschraubt haben Microsoft und HTC an dem mobilen Interneterlebnis. Neben den üblichen Web 2.0-Diensten wie Twitter und YouTube wurde auch der Internet Explorer mit neuen Features bestückt. Websites werden nun deutlich schneller geladen, zudem könnt ihr für eine grössere Übersicht herauszoomen. Des Weiteren unterstützt der mobile Browser in gewisser Hinsicht einfache Flash-Animationen, hierdurch hebt er sich deutlich von der Konkurrenz ab. Nichtsdestoweniger spendiert HTC mit Opera 9.7 dem HD2 einen alternativen Browser, der nochmals einen Tick schneller Seiten lädt und rendert als der mobile Internet Explorer. Zusätzlich unterstützt Opera 9.7 Multitouch-Gesten, sodass ein ähnliches Erlebnis wie beim Surfen auf dem iPhone entsteht. Leider ist in der im HD2 verbauten Opera 9.7-Version der Turbo-Modus deaktiviert, sodass sämtliche Daten direkt auf das Gerät geladen werden und nicht, wie etwa bei Opera Mini, ein vorgeschalteter Server die Daten zuvor komprimiert. Je nach Verbindung werden Websites unterschiedlich schnell aufbaut, per Highspeed-Anschluss sind sämtliche aufgerufenen Homepages natürlich in wenigen Sekunden geladen. Aber schon mit GPRS oder EDGE wird der HTC HD2 mit seinem gigantischen Bildschirm zu einer wahren Surf-Maschine.

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Alexander Boedeker am 20 Jan 2010 @ 14:49
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