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Dies und das: - Poker Special

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Hochauflösender Royal Flush

Es muss aber nicht immer der optisch unspektakuläre Poker-Client sein, um am PC auf die Jagd nach dem besten Blatt zu gehen. Natürlich springen auch viele Spielentwickler und Publisher auf den Zug auf und spendieren dem Spielemarkt derzeit zahlreiche unterschiedliche Mid- oder Fullprice-Pokerspiele. Das ordentlichste PC-Spiel zum Pokersport dürfte dabei nach wie vor Activisions World Series of Poker: Tournament of Champions sein, welches ausserdem auch für die 360, Wii, PS2 und PSP erschienen ist. Leider handelt es sich hier aber auch um eines der teuersten Produkte. Doch auch World Championship Poker 2 oder World Poker Championship 2 - ja, wir sprechen von zwei unterschiedlichen Spielen - liefern ein solides Pokererlebnis ab, das zwar qualitativ nicht mit dem Activision-Titel mithält, aber auch entsprechend weniger kostet. Abgesehen davon gibt es leider auch zahlreiche äusserst halbherzige Umsetzungen und leider auch immer mehr alberne und unattraktive Strip Poker-Programme. Na ja, wer's braucht.

Auch auf den Konsolen wird gepokert. Activision versorgt ja wie bereits erwähnt beinahe alle gängigen Konsolen mit seiner Poker-Referenz, besonders auf der Xbox 360 gibt es aber eine gesunde Alternative. Die hört schlicht und einfach auf den Namen Texas Hold 'em und ist nichts anderes als die Xbox Live-Variante der wohl populärsten Poker-Disziplin. Obwohl die optische Präsentation kaum über den Charme eines zweidimensionalen PC-Clients hinausgeht, erfreut sich das unkomplizierte und recht günstige Konsolen-Poker allergrösster Beliebtheit.

Hand an die Karten

Eine Extrawurst stellt - mal wieder - Nintendos Vorzeigehandheld dar. Auf dem Nintendo DS ist das mit dem Poker so eine Sache. Ausser THQs Texas Hold 'em-Poker, das eher auf mässige Beliebtheit stösst, verstecken sich die meisten gelungenen Poker-Umsetzungen in Spielesammlungen wie Vegas Casino, Golden Nugget Casino DS oder Sega Casino. Die Pokerumsetzung, die auf den grössten Zuspruch stösst, hat sich aber tatsächlich in Nintendos 42 Spieleklassiker versteckt. Davon abgesehen gibt es einen etwas ungewöhnlichen Kandidaten für die Reihe der Handheld-Pokerspiele. Das jüngst getestete Uno 52 vereint den Charme der zwei beliebten Kartenklassiker Uno und Texas Hold 'em und macht das spielerisch sogar recht pfiffig. Den Gesamteindruck trübt hier allerdings der unglückliche Multiplayer-Modus, denn jeder menschliche Mitspieler benötigt eins der teuren Spielmodule.

Schau mir in die Augen, Grosser!

Ihr seht also, das Pokerspiel ist in der grossen multimedialen Welt derzeit nicht wegzudenken. Den Charme eines echten Pokerspiels erhaltet ihr aber nach wie vor nur, wenn ihr auch wirklich Poker spielt. An der Ausstattung sollte es nicht liegen, immerhin sorgt die Pokerwelle auch für fallende Preise bei Pokersets, Chips und Spielplänen, die ihr mittlerweile in jedem gut sortierten Spielwarenladen für annehmbare Preise finden dürftet. Scheitern kann es letztendlich nur an fehlenden Mitspielern, denn noch längst nicht jeder Spielefreund kann sich mit dem Pokerspiel anfreunden. Dabei ist das Spiel doch eigentlich gar nicht so schwer - eine Partie Monopoly ist da weitaus komplexer.

Dies und das Bild

Schlagt ihr allerdings im realen Spiel mit grosser Regelmässigkeit eure Kontrahenten, solltet ihr euch am Ende tatsächlich einmal überlegen, an einem der zahlreichen kleinen Pokerturniere teilzunehmen, die es mittlerweile in jeder grösseren Stadt gibt. Und wer weiss, vielleicht sahnt ihr am Ende sogar für einen recht geringen Teilnehmerbetrag einen ordentlichen Preis ab. Dennoch soll Poker in erster Linie Spass machen und die gute Laune bleibt auch bei den Verlierern erhalten, wenn es sich am Ende nicht um Geld, sondern nur um Plastikchips handelt, die nach dem Spiel ohnehin wieder alle im selben Koffer landen.

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Tobias Kuehnlein am 11 Aug 2007 @ 14:12
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