GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Dies und das: Zu viele Spiele, zu wenig Zeit - Special

  Global 

Deals, Deals, Deals

Immer öfter stapeln sich die Spiele bei uns in den Bibliotheken. Wie viele Produkte verrotten eigentlich so in unseren Bibliotheken, ohne dass wir sie einmal gestartet hätten? Ars Technica hat 2014 dazu eine Auswertung der öffentlich einsehbaren Steam-Informationen durchgeführt. Das traurige Ergebnis: 37 Prozent der Spiele wurden nie geöffnet, weitere 17 Prozent wurden maximal eine Stunde gespielt. Zusammengefasst heißt das, dass über die Hälfte unserer Bibliothek bisher nicht wirklich angefasst wurde. Wie kommen diese Spiele eigentlich in unsere Bibliotheken? Warum kaufen wir sie? Die Frage ist leicht zu beantworten: Deals!

Dies und das Bild
Wöchentlich gibt es neue Humble Bundles. Das macht die Sammelwut auch nicht besser.

Wie oft wird man von Summer Sales, Holiday Sales und Humble Bundles dazu überredet, 10 Euro mehr zu bezahlen, um gleich das gesamte Paket zu bekommen? Oder aber wir greifen bei einem Titel zu, den wir niemals zum vollen Preis geholt hätten. Aber für 3 Euro? Gekauft! Wir sammeln nicht mehr, wir horten, und die teils lächerlich hohen Rabatte machen es immer schlimmer. Aus dem Sammeltrieb wird eine Kaufsucht, der wir uns nicht entziehen können. Wir wollen doch alle gerne Sparfüchse sein. Brauchen wir den x-ten Indie-Titel? Nein, aber wenn man ihn erst mal hat, kann man ja weiterschauen. Das schlechte Gewissen kommt dann, wenn ein bekannter YouTuber einen Titel in den Fokus rückt und man dann bemerkt, dass man diesen bereits seit zwei Jahren in der eigenen Bibliothek hat.

Fluch und Segen der digitalen Bibliothek

Einen ungewünschten Titel via Bundle zu erwerben, das kann passieren, da ist man nicht direkt ein Horter. Außerdem muss man ja mittlerweile keinen Platz mehr für die Spiele reservieren, die man nicht spielen will. Weder auf der Festplatte noch im Regal. Während Sammler von verpackten Spielen Billy um Billy ihre Zimmer zustellen müssen, damit sie ihre Big-Box PC-Spiele noch schön präsentieren können, taucht das neueste Indie-Spiel lediglich als Textzeile im Programm der Wahl auf. Je nach Gusto und Anbieter kann man es aber auch einfach verstecken. Eine einfache digitale Liste ist leicht zu verwalten.

Doch so eine digitale Bibliothek vergisst nicht. Immer wieder wird man dran erinnert, dass man Titel X noch nicht gespielt hat. Wir müssen aktiv daran arbeiten, ungewollte Titel aus der Liste zu entfernen. Darüber hinaus fällt mir so einer einfachen Liste auch das Argument weg, dass man das Frontcover eines ungespielten Titels so schön fand. Eine Ausstellung wird die eigene Steam-Bibliothek nie werden.

Dies und das
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


 

 
Patrik Nordsiek am 26 Sep 2015 @ 13:23
oczko1 Kommentar verfassen