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Battlefield - Bad Company: Special

  Playstation 3 XBOX 360 


Mehr Spieler, mehr Spass

Die Kampagne hat uns hungrig gemacht, deshalb ist es Zeit, den Nachtisch zu servieren. Schliesslich geht es bei jedem Battlefield-Spiel hauptsächlich um die riesigen Multiplayer-Schlachten. Dies ist auch in Bad Company der Fall, wo bis zu 24 Spieler auf einmal online gegeneinander antreten können. Wir durften uns fast einen ganzen Morgen lang auf einer der vielen Karten austoben und uns im Modus Goldrush versuchen. Dabei geht es darum, dass eine Gruppe von Angreifern versuchen muss, mehrere Kisten mit Goldbarren zu sprengen, welche von den Gegnern verteidigt werden. Diese Kisten sind an strategisch wichtigen Orten platziert, entweder im Freien oder aber in einem Gebäude. Durch die Zerstörbarkeit der Umgebung werden die Gefechte ziemlich nervenaufreibend, denn man muss ständig auf der Hut sein, um nicht mitsamt einer Fassade oder einem Lattenzaun in Stücke gerissen zu werden.

Das macht auch die Verteidigung der Zielobjekte nicht ganz einfach, denn man ist schneller an der frischen Luft, als man denkt. Jede Klasse besitzt nämlich mindestens einen Ausrüstungsgegenstand, mit dem sich die Wände eines Gebäudes zerstören lassen. Ausserdem können, wie in der Kampagne, auch gröbere Waffen wie der bereits erwähnte Mörserangriff freigeschaltet werden. Wird man getroffen, muss man versuchen, an medizinische Hilfe zu kommen, was aber in Bad Company gar nicht einfach ist, da es keine Medizinschränke oder Ähnliches gibt. Ebenso fehlt eine spezielle Sanitäter-Klasse, allein Support-Soldaten können kleine Medipacks verteilen. Die Infanteristen hingegen können eine Adrenalinspritze freischalten, welche sie sich selbst in die Brust rammen, um ihre Energie wieder aufzufüllen. Haben es die Angreifer geschafft, die ersten beiden Kisten zu zerstören, müssen sie die letzte Bastion der Verteidiger stürmen: ein altes Kloster auf einem Hügel. Dieses ist aus Gründen des Spielflusses nicht zerstörbar, was im ersten Moment befremdend wirken mag, doch man gewöhnt sich schnell daran.

Battlefield - Bad Company Bild

Das Leveldesign ist auf dieser Karte wirklich gut gelungen, die Grafik sehr schön anzusehen. Wer schon immer dachte, Battlefield liesse sich nur am PC spielen, der wird hier eines Besseren belehrt. Die Steuerung ist, zumindest was den Infanteriekampf angeht, dermassen gut gelungen, dass man sie bereits nach wenigen Minuten blind beherrscht. Um dies zu verdeutlichen, sei gesagt, dass wir nach rund einer Stunde in der Lage waren, am Ende der Runde zuoberst auf der Rangliste zu stehen, und das, obwohl wir mit den Testern des Spiels auf dem selben Server spielten. Erstaunlich ist auch, dass das Gleichgewicht trotz der weit reichenden Zerstörung und der relativ starken Waffen kaum beeinträchtigt wird, denn Munition ist ein knappes Gut, und man muss sich gut überlegen, wozu man seine Granaten einsetzen will. Während unserer Tests konnten Angreifer und Verteidiger die Runden etwa gleich oft für sich entscheiden.

Battlefield - Bad Company macht riesig Spass, keine Frage, und zwar sowohl im Einzelspieler- als auch im Mehrspieler-Modus. Dennoch haben wir nur einen kleinen Teil des fertigen Spiels gesehen, und konnten unter anderem nicht selber erfahren, wie sich die Einheiten in der Luft steuern. Wir sind aber am Ende zuversichtlich, dass DICE auch diesen Aspekt des Spiels gut umsetzen wird.

Battlefield - Bad Company
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Luca Cannellotto am 05 Mrz 2008 @ 11:41
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