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GBase: Jahresrückblick Special 2008

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"Ja, ist denn schon Weihnachten"?, haben wir uns in der Redaktion beim Blick auf den Kalender gefragt. Kurz nachdem wir feststellten, dass wir uns dem Jahresende bedrohlich näherten, gab es auch schon die ersten Rufe nach dem Jahresresümee von Tobias. Doch der schob seinen Cowboyhut lässig nach oben, zog nur eine Augenbraue hoch und raunzte uns an, wir sollten das untereinander auslosen. Also gut, mal ein paar Streichhölzer in der Runde ziehen. Na, wer wohl den Kleinsten hat...äh, zieht? Ups, das bin in diesem Fall dann wohl ich.

Na, liebe Leser, wie immer gilt an dieser Stelle: Nehmt nicht alles zu ernst, das hier ist keine übliche Wir-krönen-unsere-Lieblingsspiele- oder Best-of-2008-Parade. Denn schliesslich kommt es in zwölf Monaten zu manch unterhaltsamer Anekdote, speziell bei der Findung unserer Wertungen. Da wir uns vor geraumer Zeit entschlossen haben, auf Prozentwertungen zu verzichten und stattdessen in 0.5er-Schritten zu bewerten, gab es des Öfteren hitzige Wortgefechte, fliegende Locher, Radiergummis und Tränen zu sehen. Tränen? Ja, Lachtränen, liebe Freunde der virtuellen Daddelei.

Schauen wir uns doch mal die Rangliste der vergangenen Monate an. Erstaunlich ist auf den ersten Blick, dass es erheblich mehr Nintendo DS- und PlayStation Portable-Titel in die Top 20 der bewerteten Titel geschafft haben, als noch im Vorjahr. Hat sich die Qualität der Spiele denn in der Tat so drastisch verbessert? Oder lag es nur an den so oft aufs Klo gehenden Redakteuren, die ihre Mittagspause mit einem der Handhelds verlängert haben? Sicher ist, dass man so das eine oder andere Spiel hinterher echt beschiss... äh, bescheiden fand. Doch es waren eben auch echte Granaten dabei.

Auf Platz 20 unserer Rangliste kommt gleich ein sehr umstrittener Titel. Denn Kollege Wille war sich nach dem Test gar nicht mehr so sicher, ob er

Midnight Club: Los Angeles

mögen soll, da seine private Karre, eine von Rockstar gesponserte Dodge Viper, gar nicht im Spiel enthalten war. Ja Mensch, Wille, wie soll das auch gehen, wenn du sie vor der Haustür stehen hast? Die Vermischung von Realität und Spiel war bei ihm aber ohnehin weit fortgeschritten, denn: "Beide Male raste ich mit einem fast kaputten Auto in ein Hindernis kurz vor oder hinter der Ziellinie, was erstens zu einem Totalschaden, zweitens zum Sieg und drittens zu einem Crash der Konsole selber führte." Ein Psychologe brachte Klarheit: Willes Glückshormone brachten seine Wahrnehmung etwas durcheinander.

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Ähnlich muss es unserem Ex-Kollegen Daniel Hanin ergangen sein, denn er fing nach dem Abspann von

Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots

sogar an zu heulen. Hinterher erzählte er uns etwas von "emotionaler Achterbahnfahrt". Vermutlich wollte er so seine verheulten Augen erklären. Von wegen virtueller Fahrtwind, dass ich nicht lache! Der Platz 19 war Snake jedoch sicher, selbst das Gamepad nickte zustimmend. Ansonsten hätte Hanin "es auch getötet". Sagt er zumindest. Hm, wenn wir es uns recht überlegen, sollte er mal bei RTL als typischer Spieler auftreten. Oder lieber doch nicht?

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Markus Grunow

 
Markus Grunow am 18 Dez 2008 @ 15:51
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