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Pearl: SP120 und SP140 im Hardware Test

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Die restlichen technischen Werte sind relativ identisch. Sowohl das SP120 als auch das SP140 arbeiten mit einem 1 GHz-Singlecore-Prozessor und können auf 512 MB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Das reicht locker für alle Anwendungen, nur aufwändige 3D-Spiele geraten bei dieser Konfiguration ins Stocken. Die jeweilige 5 Megapixel-Kamera liefert durchschnittliche Bilder. Daneben verfügen beide Smartphones über eine Wi-Fi-, Bluetooth-, GPS- und 3G-Antenne. Letztere ermöglicht es euch, auch auf mobile Hochgeschwindigkeitsnetze mit HSDPA-Geschwindigkeit (maximal 14,4 MBit) zuzugreifen. Besonders im 3G-Netz überzeugt das SP140 mit extrem guten Empfangseigenschaften.

Hilfe, wo bin ich?

Enttäuschend ist allerdings der interne GPS-Empfänger. Auf beiden unserer Testexemplare hat es jeweils mehrere Minuten gedauert, bis dass ein GPS-Fix zustande kam. Zwar wurden bereits nach wenigen Sekunden ein paar Satelliten gefunden, trotzdem dauerte es bis zur exakten Bestimmung der Position - sogar mit Hilfe von AGPS - im Endeffekt zu lange. Auch die Genauigkeit des eigenen Standorts wird leider nicht ganz exakt bestimmt, und die Fehlertoleranz ist entsprechend hoch. Zwar verbessert Android 4.0.4, welches auf unserem SP140 installiert ist, diesen Umstand ein wenig, trotzdem hat die Konkurrenz beim GPS-Empfang die Nase deutlich vorn. Und das SP120 kommt noch mit V4.0.3.

Pearl Bild

Zwei Handys in einem

Nahezu allen grossen Herstellern voraus ist man in Fernost, wenn es um die Dual-SIM-Tauglichkeit geht. Sowohl das SP120 als auch das SP140 verfügen nämlich über zwei SIM-Karten-Einschübe. Dadurch könnt ihr nicht nur auf zwei Telefonnummern angerufen werden, auch die Datenverbindung lässt sich je nach Bedarf zwischen beiden SIM-Karten hin und her schalten. Per komfortablem Software-Menü lässt sich einstellen, für welche Funktion eine SIM-Karte standardmässig vorgesehen ist. So könnt ihr eine Standard-SIM-Karte für Telefonie, SMS, mobiles Datennetzwerk und die Videotelefonie einrichten. Wer oft zwischen diesen Einstellungen wechselt, der findet ebenfalls einen Reiter für "Jedes Mal nachfragen". Die Dual-SIM-Tauglichkeit unterliegt jedoch zwei Einschränkungen, die derzeit noch bei vielen Dual-SIM-Handys zu finden sind. Telefoniert ihr gerade mit einer SIM-Karte, wird die andere Telefonnummer so lange abgeschaltet. Zusätzlich ist der 3G-Empfang immer nur für eine SIM-Karte zur gleichen Zeit möglich, während das zweite Mobilfunknetz nur im 2G-Frequenzband erreicht werden kann. Die Sprachqualität ist hingegen durchweg in allen Netzen als positiv zu bezeichnen.

Die Akku-Probleme einiger anderer Dual-SIM-Modelle umschiffen die beiden Pearl-Handys mit einer hohen Ausdauer ohne Weiteres. Insbesondere dem SP140 können wir ein langes Durchhaltevermögen mit dem auswechselbaren 2.000 mAh-Akku bescheinigen. Das SP120 verfügt über einen tauschbaren 1.700 mAh-Akku und hält ebenfalls erstaunlich lange durch. Je nach Nutzung überstehen beide Smartphones locker einen intensiven Arbeitstag. 158 Gramm (SP140) sowie 132 Gramm (SP120) lassen beide Geräte allerdings etwas überdurchschnittlich schwer erscheinen.

Ein Dual-SIM-Nexus?

Nur wenige Android-Handys werden ohne Eingriffe des Herstellers in das Betriebssystem ausgeliefert. Während Samsung, HTC und Konsorten ihren Geräten eine eigene Oberfläche verpassen - die bekanntesten sind TouchWiz und Sense -, lässt simvalley das Betriebssystem nahezu unberührt, wie man es von der Nexus-Reihe her kennt. Erfreulich ist, dass sich auch im App-Drawer keinerlei als Bloatware bekannten Programme finden lassen. Dafür erhaltet ihr die volle Google-Unterstützung mitsamt dem Zugang zum Google Play Store. Mit mehr als 2 GB Speicherplatz für Apps braucht ihr euch keine Sorgen um einen zu niedrigen Datenspeicher machen. Natürlich könnt ihr Daten wie Musik, Videos oder Dokumente auch auf einer Speicherkarte lagern, die jedoch nicht standardmässig mitgeliefert wird.

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Alexander Boedeker am 19 Sep 2012 @ 12:43
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