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Pearl: Touchlet XWi.8 3G und XWi10.twin Hardware Test

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Die inneren Werte

Wie schon das XWi.8 3G, verfügt auch das 10-Zoll-Modell über einen Vierkernprozessor aus dem Hause Intel, der 1,83 GHz in Spitzenzeiten zu leisten vermag. Ebenfalls gehören 1 GB Arbeitsspeicher zum Lieferumfang, sodass ihr bei diesem Gerät einen ähnlichen Leistungshorizont wie bei dem XWi.8 3G erwarten dürft. Das bedeutet, dass das Xwi10.twin hauptsächlich für Office, Internet (auch hier scheint der Internet Explorer von Microsoft besonders für schwächere Geräte sehr ordentlich angepasst worden zu sein), Multimedia und Konsorten konzipiert wurde und es in diesem Bereich auch keine Leistungsschwächen aufzeigt. Lediglich hinsichtlich des Speicherplatzes genehmigt sich das Xwi10.twin einen groben Patzer. Während das kleinere Modell mit 32 GB daherkommt, bietet dieses 2:1-Notebook gerade einmal 16 GB Speicherplatz. Abzüglich des Betriebssystems, der Windows-Updates, der Recovery-Partition und einer Handvoll von uns nachträglich installierter Programme - durch den Hersteller zusätzlich installierte Apps gibt es nicht! - wie etwa ein weiterer Browser und ein Antivirenprogramm, erreicht man im Nullkommanichts die magische 1-GB-Grenze. Jedes weitere Windows-Update wird, wenn sich die temporären Ordner bedrohlich füllen, immer mehr zu einer Zitterpartie. Programme und sonstige Dateien sollten also tunlichst auf einer externen Speicherkarte installiert und ausgelagert werden, um dem drohenden Daten-GAU vorzubeugen.

Der 6.000 mAh starke Akku bietet laut dem Datenblatt eine Laufzeit von rund acht Stunden - ein Wert, der je nach Anwendungsweise auch von uns erreicht wurde. Auf jeden Fall sind mehrere Stunden aktive Betriebszeit problemlos möglich.

Pearl Bild

Fazit zum Xwi10.twin

Das Xwi10.twin macht vieles richtig. Die Verarbeitung wirkt, mal abgesehen von der Fingerabdrücke anziehenden Rückseite, hochwertig. Der Prozessor arbeitet ausreichend flott, die Akkulaufzeit ist ordentlich und selbst das ohne Full-HD-Auflösung ausgerüstete Display fällt nicht weiter ins Gewicht und bietet dennoch gestochen scharfe Inhalte. Hinzu kommt eine einfache Möglichkeit, das Gerät mittels der Tastatur im Handumdrehen in ein vollwertiges Notebook zu verwandeln - ohne zusätzliche Kabel oder eingeschaltetem Bluetooth. Im geschlossenen Zustand dient die Tastatur praktischerweise auch gleich als Display-Schutz. Auf der anderen Seite stört mich jedoch ein wenig das für Tablets doch ungewöhnlich hohe Gewicht von 1,3 Kilogramm, wenn Tablet und Tastatur vereint sind. Das wäre jedoch noch zu verschmerzen, wenn nicht die Krux mit dem Speicherplatz wäre. "Windows frisst sich selbst auf", könnte man in etwa die Situation beschreiben, denn 16 GB, die fast zu drei Viertel vom System in Beschlag genommen werden, sind schlicht und ergreifend für ein Windows-Tablet zu wenig, sodass eine Speicherkarte dringend anzuraten ist. Dabei zeigt das wesentlich kleinere XWi.8 3G, dass auch trotz weniger physischem Platz mehr Speicher (32 GB) zur Verfügung stehen kann. Auch aufgrund der für das Xwi10.twin veranschlagten 289,90 Euro hätte man entweder mehr integrierten Speicherplatz oder wenigstens eine beiliegende microSD-Karte erwarten können.

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Alexander Boedeker am 16 Apr 2015 @ 09:30
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