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Pearl: simvalley AW-414.Go Hardware Test

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Fast alles ist möglich

Der AW-414.Go liegt eine modifizierte Android-4.2.2-Betriebsversion zugrunde, die vom Hersteller leicht angepasst wurde. Die Bedienung per Finger oder Stift geht dabei überraschend flott von der Hand und steht einem Smartphone in nichts nach. Die meisten Apps funktionieren auf dem kleinen Display problemlos, eine entsprechende Übersicht getesteter und kompatibler Programme liefert Pearl im Netz gleich mit. Einige wenige Apps versagen allerdings schon beim Aufruf den Dienst, andere sind in ihrer Bedienung etwas eingeschränkt. Hier ist also ein wenig Ausprobieren des Benutzers angesagt.

Am Auffälligsten ist die Oberfläche, die anstatt einer Vielzahl an Apps und Widgets nur vier Apps pro Seite fasst. Dies ist natürlich dem kleinen Display geschuldet, damit die Icons auch für eine Fingereingabe noch gross genug sind. Wer mag, kann seinen vom Smartphone gewohnten Alternativ-Launcher installieren, muss jedoch mit einer wesentlich fummeligeren Bedienung aufgrund sehr kleiner Symbole leben. Da bis auf die Benutzung der Standardoberfläche die Statusleiste in allen anderen Apps - und somit auch während des Benutzens eines alternativen Launchers! - ausgeblendet wird, müsst ihr die Leiste, sofern ihr sie benötigt, mittels einer Drittanbieter-App wieder zum Vorschein bringen. Hier empfiehlt sich zum Beispiel die kostenlose App namens Swipe Status Bar. Die zweite wichtige Änderung am Betriebssystem findet sich im Einstellungsmenü der Uhr. Hier hat der Hersteller die jeweiligen Unterpunkte in Kategorien eingeteilt, aber gleichzeitig eine wichtige Einstellung übersehen oder vergessen freizuschalten. So könnt ihr einmal eingerichtete Konten weder editieren noch löschen, da die Funktion schlicht und ergreifend fehlt. Erst durch die Installation einer App aus dem Play Store (Synker) konnten wir wieder wie gewohnt auf unsere Kontoinformationen zugreifen.

Pearl Bild
Neben den genannten Problemen gesellen sich auch einige Kinderkrankheiten hinzu, die ebenfalls mittels eines Firmware-Updates aus der Welt geschafft werden könnten. So flimmert das Display unserer Test-Uhr im Betrieb leicht, was möglicherweise auf eine falsch eingestellte Hertz-Zahl zurückzuführen ist. Auch der Lockscreen ist nicht optimal. So überlagern ein eingestellter PIN-Code oder ähnliche Sicherheitsmassnahmen das Ziffernblatt. Ferner lässt sich die Lautstärke während eines Telefonats über den integrierten Lautsprecher nicht verändern. Trotzdem ist die Gesprächsqualität - eine alternative Wiedergabe über ein Bluetooth-Headset ist möglich - recht ordentlich. Die Empfangseigenschaften der Uhr sind zudem als gut zu bezeichnen.

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Alexander Boedeker am 14 Feb 2014 @ 08:45
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