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Might & Magic - Clash of Heroes: Review

  Playstation 3 XBOX 360 

Nach dem sensationellen Auftritt auf dem Nintendo DS, versucht Might & Magic - Clash of Heroes nun auch auf dem PSN- und Xbox-Live-Marktplatz, vernarrte Fantasy-Enthusiasten zu fesseln. Und schafft es problemlos. Mehr noch: Das Puzzlespiel klettert sogar völlig verdient in ungeahnte Wertungsregionen.

Zunächst mal ist Might & Magic - Clash of Heroes kein klassischer Ableger der Heroes-Rundenstrategieserie. Hier gibt's weder Basisbau noch schicke 3D-Landschaften; weder Schmiedegruben noch hexaedrische Schlachtfelder. Den bekannten Namen schiebt das Arcade-Spiel aber nicht zum Spass vor sich her. Die Geschichte, die unterschiedlichen Völker, die rundenbasierten Kämpfe und die versteckten Schätze, ja, das ganze Might & Magic-Universum ist offensichtlich vorhanden. Und dennoch spielt sich das Häppchen so viel anders als sein grosser Bruder, so viel lockerer und charmanter, ohne aber die profunde Strategiemechanik zu vernachlässigen. Might & Magic - Clash of Heroes ist im Herzen ein ausgeklügeltes 2D-Denkspiel. Und ein selten packender Puzzler.



Fünf Völker

Los geht es mit den Elfen, den naturverbundenen Leisetretern. Dem Volk der Druiden und Bogenschützen, das zur Zeit in einer schweren Krise steckt. Denn ihr Territorium - der verwunschene Wald Irollan - wird nachts von finsteren Dämonen heimgesucht. Doch auch andere Gebiete der Welt Ashans zittern unter dem überraschenden Übergriff. Die fiesen Halunken entführen ein Familienoberhaupt nach dem anderen. Nur die Töchter und Söhne schaffen es, der Bedrohung durch ein Portal zu entfliehen. Recht bald stellt sich jedoch heraus, dass die Höllenhunde weit dunklere Absichten hegen und alle Handlungsstränge in einen dicken roten Faden übergehen. Innerhalb der gut 20 bis 30 Stunden unterhaltenden Kampagne - deren Länge natürlich vom persönlichen Können abhängt - spielen wir sukzessive alle fünf Völker und schlüpfen so in die Haut der Elfen, Menschen, Nekromanten, Zauberer und Dämonen.

Jedes Reich verfügt über seine individuellen Kampfeinheiten, Stärken und Spezialangriffe. Die Menschen etwa setzen unter anderem ganz mittelalterlich auf Ritter oder gepanzerte Pikeniere, wohingegen die Nekromanten schleimige Bestien der Unterwelt um sich scharen. Die Einheiten sehen alle unterschiedlich aus, unterscheiden sich im Prinzip aber nur marginal voneinander, denn die Truppentypen bleiben immer die gleichen. Jedes Volk verfügt demnach über drei herkömmliche Soldaten - darunter etwa langsame kräftige und flinke schwachbrüstige Krieger - sowie über eine Handvoll Spezial- und gar Elite-Einheiten.

Might & Magic - Clash of Heroes
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Mirco Kaempfer


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Mirco Kaempfer am 21 Apr 2011 @ 17:21
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