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Könige der Wellen: Review

  Playstation 2 Playstation 3 XBOX 360 Wii 

Zu beachten ist dabei jedoch, dass die Strände an den Veranstaltungsorten weitaus komplexer aufgebaut sind. Oftmals liegen Bäume im Weg, Tribünen und andere Bauten stehen ungünstig und auch die Felsen sind nicht zu unterschätzen. Auf der Jagd nach dem Highscore gilt es demnach auch, eine passende Route zu finden.

Wer richtig viele Punkte einheimsen will, muss sich ohnehin gelegentlich von der Welle weg bewegen, denn Bonusobjekte sorgen für vollen Schub oder Punktemultiplikatoren, die für eine gewisse Zeit auf jeden Trick angewendet werden. Dabei sind die Objekte im Wasser nicht nur störend, sondern auch für eure Tricks anwendbar. Auf den teilweise sehr langen Baumstämmen oder Röhren könnt ihr hervorragend mit eurem Brett gleiten, während ihr mit dem linken Analogstick das Gleichgewicht halten müsst.

Begleitet werdet ihr während des Wettbewerbes durch Videos des imaginären Sportsenders SPEN, die allerdings merkwürdigerweise nur einen Bruchteil des Bildschirms einnehmen. Im Vollbild hätten die teilweise doch recht witzigen Videos gut zur Atmosphäre beitragen können. So bekommt man eher das Gefühl, der grosse Fernseher wäre plötzlich auf Handheld-Format geschrumpft.

Anders verhält es sich zum Glück bei der Optik und dem Ton. Die Grafik in Könige der Wellen erfüllt absolut seinen Zweck. Bei hohen Geschwindigkeiten und besonderen Tricks sorgt ein Unschärfefilter für tolle Effekte. Schade ist allerdings, dass der Hauptcharakter, also die grosse Welle, sich sehr eintönig verhält und immer brav neben einem her rollt. Umso knackiger kommt dafür der Soundtrack daher. Ordentlich rockig und mit reichlich Wumms in den Ohren macht es wirklich Spass, sich durch die diversen Strandabschnitte zu kämpfen.

Als Belohnung für gute Sportler bietet Könige der Wellen einige freischaltbare Extras. Neben neuen Charakteren und Boards gibt es ausserdem die SPEN-Videos und auch einige weitere Renderszenen des Films. Wer da rankommen möchte, muss jedoch fleissig arbeiten. Zwar kommt ihr meist sehr einfach zum nächsten Strand, indem ihr eine bestimmte Punktzahl erreicht. Die coolen Extras gibt es jedoch erst, wenn ihr auch die Bonusziele erreicht. Dazu gehört meistens eine deutlich höhere Punktzahl und das Sammeln von bestimmten Gegenständen im Wasser, oder einfach das Durchfahren von Toren.

Steuerung Wii + Playstation 3

Wiimote und Nunchuck werden beide benötigt, doch die Bewegungssensoren werden kaum gebraucht. Einzig ein Schütteln der Wiimote hat einen Temposchub für die Spielfigur zum Ergebnis. Das ist alles. Gelenkt wird mit dem Analogstick, gesprungen mit dem A-Knopf und Freitstiltricks werden mit dem digitalen Steuerkreuz ausgeführt. Enttäuschend, da wäre mit etwas mehr Programmieraufwand auf der Wii sicher einiges möglich gewesen. Neben der Wii bietet auch die Playstation 3 dank Sixaxis-Funktion die Möglichkeit für eine innovative Umsetzung. Ubi Soft hat daraus leider nicht viel Brauchbares gemacht, denn die Lenkung mit der Sixaxis-Funktion lässt sich als Spielerei abtun, zum echten Spielen ist sie aufgrund der Ungenauigkeit nicht brauchbar.

Könige der Wellen
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Benjamin Boerner am 23 Okt 2007 @ 23:28
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