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Deus Ex - Mankind Divided: Review

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Dennoch gibt es leider auch wieder etwas an der Präsentation zu mäkeln. So sind vor allem die Figurenanimationen hin und wieder etwas zu steif geraten. Insbesondere bei den vielen Dialogen fällt auf, dass die Gesprächspartner teils hektisch in ihre wiederholenden Bewegungsmuster zurückfallen. Das passt nicht immer zum Gesprochenen und wirkt teilweise auch ungewollt komisch. Bei den Nahaufnahmen wird auch ersichtlich, dass Haare für die Entwickler von Eidos Montreal noch immer ein kleines Problem darstellen. Selten begegnen uns zwar wehende Mähen, der Großteil der länglichen Haare sind allerdings nur starre Helme.

Neben diesen Kleinigkeiten wiegen die tatsächlichen technischen Probleme von Deus Ex: Mankind Divided dann doch etwas schwerer. Zwar gab es in unserem Test keine Abstürze, dafür ungewohnt lange Ladezeiten, insbesondere, wenn man mit der U-Bahn zwischen den Stadtteilen pendelte. Dazu kamen hin und wieder unerklärliche Einbrüche in der Bildwiederholrate. Ein weiteres Mal blieben wir im Boden stecken und konnten uns nur mit einem Neuladen des Speicherstandes behelfen. Das war kurz nachdem ein Charakter doppelt auftrat. Einmal lebendig und einmal als Leiche.

Beim Sounddesign macht Eidos Montreal dagegen wieder alles richtig. Die englische Sprachausgabe ist richtig gut gelungen, insbesondere Adams rauchiger Sprecher aus dem Vorgänger kann auch hier wieder vollends überzeugen. Seine etwas überzogen coole Art gibt Jensen genau den richtigen Ton und vermittelt euch als Spieler ein verdammt lässiges Gefühl. Musikalisch bietet Mankind Divided wieder den gewohnten Mix aus elektronisch-atmosphärischen Klängen, die genauso gut zu XCOM passen könnten.


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Patrik Nordsiek am 21 Okt 2016 @ 13:07
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