GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Yo-kai Watch 3: Review

  Nintendo 3DS 

Der dritte Teil der Yo-kai-Watch-Reihe hat es endlich auch zu uns nach Europa geschafft. Ob sich dieser letzte Ausflug nach Lenzhausen auf dem 3DS lohnt, haben wir für euch getestet!

Zwei Geschichten, zwei Helden

Die Spiele der Yo-kai-Watch-Reihe haben sich inzwischen auch hier in Europa eine kleine, aber feine Fangemeinde geschaffen. Falls ihr bisher noch nicht damit in Berührung gekommen seid, hier eine kleine Einführung: In Yo-kai Watch wird die Welt eures Helden von Geistern bevölkert, den Yo-kai. Diese sind für Menschen eigentlich unsichtbar und treiben allerlei Schabernack mit ihnen. Euch fällt die Aufgabe zu, mit euren beiden Protagonisten diesen Unfug zu unterbinden bzw. ihn in die richtigen Bahnen zu lenken und euch mit den verschiedenen Yo-kai anzufreunden.

Moment, zwei Protagonisten? Ja, ihr habt richtig gelesen. Nachdem uns Teil 2 mit einem Zeitreise-Feature beglückt hat, erlebt ihr nun in Teil 3 zwei separate Geschichten mit zwei unterschiedlichen Protagonisten. Nathan, der Held aus den beiden ersten Spielen, zieht zu Beginn von Yo-kai Watch 3 mit seinen Eltern in die USA nach St. Peanutsburg um. Dort erlebt ihr mit ihm eine interessante Geschichte rund um ein kürzlich abgestürztes Ufo. In Lenzhausen dagegen übernehmt ihr die Rolle von Erika, einem nerdigen Mädchen, das mit seinem Partner-Yo-kai Usapyon nach dem ersten Kapitel kurzerhand eine Detektei aufmacht, um anderen Yo-kai zu helfen. Natürlich könnt ihr den beiden Protagonisten auf Wunsch auch andere Namen geben. Katie, die weibliche Protagonistin aus den Vorgängern, spielt leider keine Rolle mehr.

https://www.youtube.com/watch?v=j0ao1kQXr04

Sobald ihr das erste Kapitel durchgespielt habt, könnt ihr frei zwischen den beiden Geschichten hin und her springen. Obwohl sie wenig miteinander zu tun haben, sind die beiden Handlungsstränge lose miteinander verknüpft, weshalb ihr zum Beispiel bei Nathan eine Information benötigt, die Erika ins Yo-kai-Net stellen muss, bevor ihr seinen Handlungsstrang fortsetzen könnt. Dadurch habt ihr einen Anreiz, immer mal wieder zu wechseln und beide Geschichten parallel zu erleben. Die neue Umgebung in den USA ist toll gelungen und bringt die Atmosphäre gut rüber, insbesondere Northbeech wirkt sehr authentisch. Die Grafik ist gewohnt hochwertig und detailliert und holt aus der betagten Hardware noch mal alles raus. Die Musik wurde um einige neue Stücke ergänzt, Veteranen erkennen aber das Meiste wieder und erfreuen sich an gewohnt hochwertigem Ohrenschmaus.

Das bisher größte Yo-kai Watch

So wie die USA das Land der Superlative ist, setzt auch Yo-kai Watch 3 auf die Vorgänger noch mal ordentlich einen drauf. Bereits im zweiten Teil gab es sehr viele Features wie Angeln, Insektenfang, die Schreckenszeit, Zugfahrten und das Erkunden der Umgebungen sowie die Kämpfe mit den Yo-kai. In Lenzhausen erwartet euch all das erneut. Nun wurde das Repertoire aber noch mal deutlich erweitert. In den USA könnt ihr nachts gelegentlich die Zombienacht erleben. Das ist ähnlich wie die Schreckenszeit, nur dass Zombies durch die Straßen wanken und euch angreifen. Ihr könnt ihnen von hinten mit dem Hammer eins draufgeben, um sie aus dem Weg zu räumen. Das Ziel ist es, zu einem sicheren Ort zu fliehen und dort die Totenglocke zu läuten. Das wird mit der Zeit immer kniffliger, und sollte eure Lebensanzeige auf null sinken, müsst ihr von vorn beginnen.

Yo-kai Watch 3
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?

Wiebke Tischler

Yo-kai-Watch-3


Yo-kai-Watch-3


Wiebke Tischler am 20 Dez 2018 @ 16:33
oczko1 Kommentar verfassen