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Rise of the Tomb Raider: Review

  Xbox one 

Wer mit Videospielen aufgewachsen ist, wird zwangsläufig schon einmal etwas von der Tomb-Raider-Serie gehört haben. Lara Croft bescherte den Spielern seit ihrer virtuellen Erschaffung so manches Abenteuer. Nachdem der Titel vor nicht allzu geraumer Zeit einen Neustart erfahren hat, bekommt man nun sogleich die Fortsetzung präsentiert. Doch bleibt die Serie ihrem Zeitgeist treu oder erwartet die Fans nur ein Name ohne Bedeutung?

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Der Name Lara Croft steht für Abenteuer, aber auch für Stärke und Mut. Doch dass Lara diese Eigenschaften nicht immer bei sich trug, durfte man mit dem Reboot zu Tomb Raider vor einiger Zeit erfahren. Dort fand man eine junge, verunsicherte Lara vor, die ihre Kraft noch erlangen musste. Nach einem relativ unfreiwilligen Abenteuer hat sie aber erwartungsgemäß Blut geleckt und ist zu der taffen Frau geworden, die man noch aus früheren Tagen kennt. Mit Rise of the Tomb Raider beginnt sie nun ihre eigene Reise, wenngleich sie sich nicht gänzlich von ihrer Vergangenheit lösen kann.

So beschäftigt sie immer noch der Tod ihres Vaters, der zeitlebens auf der Suche nach der sogenannten göttlichen Quelle war. Doch erst jetzt kommt Lara der Quelle auf die Spur und beginnt gleichzeitig, ihrem Vater Glauben zu schenken. Ein guter Grund also, um auf Entdeckungsreise zu gehen und die Hinweise zu verfolgen. Dabei verschlägt es die Protagonistin in das verschneite Sibirien. Doch das wäre alles halb so spannend, wenn nun alles glatt ablaufen würde. Ganz im Gegenteil, denn vor Ort wartet eine geheime Organisation auf Lara, die ebenfalls Jagd auf die göttliche Quelle macht. Dass sich die beiden Parteien dabei in den Weg kommen, versteht sich wohl von selbst.


In Sachen Handlung macht Rise of the Tomb Raider seine Aufgabe durchaus gut. Dabei bringt der Titel alles mit, was so ein Actiondrama benötigt: die Aufarbeitung der Vergangenheit, Intrigen, neue Freundschaften und natürlich jede Menge Explosionen. Nicht zuletzt wegen der tadellosen deutschen Synchronisation mag man den Zwischensequenzen gerne lauschen. Vor allem auch die optische Qualität schlägt hier zu Buche und überzeugt selbst jene Spieler, die sich vom allgemeinen Plot nicht begeistern lassen wollen.

Die Filmszenen wirken wirklich hübsch und der Übergang zur Spielgrafik fällt in vielen Momenten kaum auf. Das ist aber auch so gewollt, um die Intensität der Actionsequenzen zu erhöhen, was in jedem Fall geglückt ist. Ansonsten findet man kaum Punkte, die einem die Grafik von Rise of the Tomb Raider madig machen. Es erwarten einen schöne Licht- sowie Schatteneffekte, abwechslungsreiche Umgebungen und flüssige Animationen. Damit ist das Videospiel definitiv auf der Höhe der Zeit angelangt und verlangt einem in nicht wenigen Momenten auch mal ein Staunen ab, wenn man mal wieder von einem verschneiten Berggipfel hinabblickt.

Rise of the Tomb Raider
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Daniel Dyba

Daniel Dyba am 07 Jan 2016 @ 10:02
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